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STAR WARS Comics Nr. 16: Das Gefängnis der Rebellen

(c) Disney / Panini Comics

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Was bisher geschah
Auf VROGAS VAS ist es zu einer Konfrontation zwischen den Rebellen und Darth Vader gekommen, der eigentlich nur des Rebellen Luke Skywalkers habhaft werden wollte. Das Gefecht barg dann auch keinen Sieg für Vader. Zwar konnte er im Lauf der Kämpfe einen der Konkurrenten um den Platz an der Seite des Imperators, Karbin, töten, dafür ist den Rebellen aber nicht nur die Flucht gelungen, sie konnten auch Vaders Gehilfin Dr. Aphra gefangen nehmen. Da diese zuvor damit prahlte, in Vaders Pläne eingewiehen zu sein, soll sie in die Haftanstalt SUNSPOT gebracht werden, dem Gefängnis der Rebellen.
Gleichzeitig studiert Luke Kenobis Tagebuch weiter und wir erfahren so etwas mehr über dessen Leben auf Tattooine…

„Sie sind gefährlich, Obi-Wan Kenobi, ob Sie es wissen oder nicht. Die Probleme laufen Ihnen doch nach, oder? Und ich wette, sie brauchen nicht lange nach Ihnen Ausschau zu halten.“
– Owen Larrs

Im Tagebucheintrag von Obi-Wan lesen wir eine Episode, in der der Jedi versucht, Lukes Skyhopper reparieren zu lassen, wobei ihm Owen Larrs allerdings auf die Schliche kommt. Zurück im Hauptplot wird die gefangene Dr. Aphra an Bord der VOLT COBRA – Sana Starros‘ Schiff – nach SUNSPOT gebracht, um dort inhaftiert zu werden. Das Gefängnis befindet sich in der Korona einer Sonne und von dort gibt es angeblich kein Entkommen. Zur selben Zeit sind Luke Skywalker und Han Solo unterwegs, um Proviant für die Rebellion einzukaufen. Doch Solo will das Geld der Rebellen bei einem Sabaccspiel vermehren…

Okay, die Bewertung dieses Heftes ist etwas schwierig. Obi-Wans Geschichte ist ein interessantes Streiflicht und die Fortsetzung der Ereignisse, die wir erfahren haben, nachdem Luke das Tagebuch gefunden hat. Sie leitet gleichzeitig dazu über, dass auch der Jedi auf Tattooine den Wookie Black Krrsantan schon gekannt hat, allerdings wird die Geschichte hier erstmal nicht weiter erzählt. Es bleibt also abzuwarten, wie sie sich entwickelt.

Etwas ähnlich ist auch die Handlung um Leia, Sana und Dr. Aphra im Gefängnis SUNSPOT. Aphra versucht verzweifelt zu entkommen, wird aber wieder überwältigt und landet schließlich in einer Zelle. Und plötzlich dringt jemand von außen durch die Hülle ein. Wieder einmal ein fulminanter Auftakt, von dem ich hoffe, dass es den Autoren gelingt, ihn genauso weiterzuschreiben.

Die Geschichte von Han und Luke allerdings… Das ist der Tiefpunkt dieser Ausgabe. Ja, Han ist ein Schmuggler und Spieler. Aber dass er das Geld der Rebellen in einem Sabaccspiel verzockt und er und Luke flüchten müssen, um dann irgendwie das Geld wiederzubeschaffen – das ist wahrlich nichts Neues. Ich lasse mich gern überraschen, dass die Autoren daraus noch etwas besseres machen, als es sich bis jetzt ankündigt, aber bis jetzt überzeugt mich dieser Plot nicht.

Sind also zwei gelungene und ein nicht gelungener Auftakt für eine neue Geschichte.

STAR WARS Comics Nr. 15: Vader Down

(c) Disney / Panini Comics

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Was bisher geschah:
Luke Skywalker ist auf der Suche nach Antworten über die Jedi im Allgemeinen und Kenobi im Allgemeinen. Und Darth Vader ist auf der Suche nach Luke Skywalker, nicht nur, weil er den Todesstern zerstört hat. Vader weiß inzwischen, dass Luke sein Sohn ist. Der Sith-Lord ist aber beim Imperator in Ungnade gefallen und muss sich gegen Konkurrenten behaupten, die ihm den Platz an der Seite seines Meisters streitig machen. Noch dazu wird ihm mit Thanoth ein „Aufpasser“ an die Seite gestellt. Trotzdem gelingt es Vader, heimlich eine Armee aufzubauen und einen großen Geldbetrag an sich zu bringen. Obwohl Thanoth der Spur des Geldes folgt, um ein Bande von Piraten auszuschalten, bleiben die Aktionen des Sith-Lords scheinbar unentdeckt. Mit der Hilfe von seiner Gehilfin Dr. Aphra kann Vader den Aufenthaltsort von Skywalker ermitteln: Der Planet VROGAS VAS, wo sich auch eine geheime Nachschub-Basis der Rebellen befindet. Bei der Verteidigung gegen Vader und die ihn begleitenden Raumschiffe gelingt es Skywalker, Vaders Schiff zu rammen, so dass beide abstürzen. Daraufhin machen sich auf der einen Seite Leia Organa und Han Solo auf den Weg nach VROGAS VAS, auf der anderen Seite Dr. Aphra und ihre Droiden. Die beiden Seiten bekämpfen sich nach Kräften, als auch noch der Wookiee-Kämpfer Black Krrsantan und Vaders Erzrivale Commander Karbin eintreffen…

„Du wirst heute nichts gewinnen, Karbin. Außer einem raschen Tod.“
– Darth Vader

Mit dem Eintreffen von Krrsantan und Karbin ist die Situation auf VROGAS VAS noch unübersichtlicher geworden. Karbin und Vader beginnen ein Laserschwert-Duell auf Leben und Tod, während Krrsanntan und Chewbacca gegeneinander kämpfen. Damit nicht genug: Karbin hat Sturmtruppen mitgebracht, und nun kämpfen auch noch zwei imperiale Fraktionen gegeneinander. Karbins Truppen gelingt es, Luke gefangen zu setzen, während seine Freunde damit beschäftigt sind, ihr Leben zu verteidigen.

Das Ping-Pong-Spiel, das im letzten Heft angefangen hat, nimmt mit dem Duell zwischen Karbin und Vader wieder etwas an Fahrt auf, wenn auch das Hin und Her weitergeht. Tripple-Zero hat mittlerweile C3PO beide Arme gestohlen und an sich selbst angebaut, trotzdem kann C3PO einen Beitrag zur Rettung der Situation leisten.

Das Finale bringt die Geschichte nochmal etwas nach oben, wenngleich sie auch nicht mehr so stark wird, wie sie angefangen hat.

STAR WARS Comics Nr. 14: Vader Down

(c) Disney / Panini Comics

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Was bisher geschah:
Luke Skywalker ist auf der Suche nach Antworten über die Jedi im Allgemeinen und Kenobi im Allgemeinen. Und Darth Vader ist auf der Suche nach Luke Skywalker, nicht nur, weil er den Todesstern zerstört hat. Vader weiß inzwischen, dass Luke sein Sohn ist. Der Sith-Lord ist aber beim Imperator in Ungnade gefallen und muss sich gegen Konkurrenten behaupten, die ihm den Platz an der Seite seines Meisters streitig machen. Noch dazu wird ihm mit Thanoth ein „Aufpasser“ an die Seite gestellt. Trotzdem gelingt es Vader, heimlich eine Armee aufzubauen und einen großen Geldbetrag an sich zu bringen. Obwohl Thanoth der Spur des Geldes folgt, um ein Bande von Piraten auszuschalten, bleiben die Aktionen des Sith-Lords scheinbar unentdeckt. Mit der Hilfe von seiner Gehilfin Dr. Aphra kann Vader den Aufenthaltsort von Skywalker ermitteln: Der Planet VROGAS VAS, wo sich auch eine geheime Nachschub-Basis der Rebellen befindet. Bei der Verteidigung gegen Vader und die ihn begleitenden Raumschiffe gelingt es Skywalker, Vaders Schiff zu rammen, so dass beide abstürzen. Daraufhin machen sich auf der einen Seite Leia Organa und Han Solo auf den Weg nach VROGAS VAS, auf der anderen Seite Dr. Aphra und ihre Droiden…

„Lass Skywalkers Blut, wo es ist, Triple-Zero. Vader will ihn in einem Stück.“
– Dr. Aphra

Auf VROGAS VAS entbrennt ein wilder Kampf – oder eigentlich ist es mehr ein Hin und Her. Aphra gelingt es mit einer List, Luke in ihre Hände zu kriegen, allerdings nur so lang, bis Han Solo und Chewbacca eingreifen, worauf dann wiederum Tripple-Zero und Bee-Tee zurückschlagen… Ja, das nimmt der Geschichte ein wenig die Dynamik, aus dem Katz-und-Maus-Spiel wurde Ping-Pong. Immerhin dürfen wir Chewbacca dabei zusehen, wie er Tripple-Zero den Arm aus dem Gelenk reißt (etwas, das Wookiees normalerweise nur tun, wenn sie beim Spielen verlieren).

Was mich selbst allerdings ein wenig genervt hat, ist die Tatsache, dass irgendwie nicht sehr viel, das die Gegner sich antun, irgendwie Konsequenzen hat. Luke durchbohrt Tripple-Zero beispielsweise mit seinem Laserschwert – doch der kommt wieder zurück, fast als wäre das nichts. Auch Bee-Tee übersteht diverse Blessuren einfach so. Und vollends unübersichtlich wird das ganze, als auch noch zwei von Vaders Konkurrenten auftauchen, die natürlich die Ehre, den Rebellenpiloten zu fangen, der den Todesstern vernichtet hat, für sich haben wollen. In diesem Band schwächelt „Vader Down“ ziemlich, da die Geschichte eigentlich auf der Stelle tritt. Es bleibt zu hoffen, dass das Finale das wieder ausgleicht.

STAR WARS Comics Nr. 13: Vader Down

(c) Disney / Panini Comics

(c) Disney / Panini Comics

Was bisher geschah:
Luke Skywalker ist auf der Suche nach Antworten über die Jedi im Allgemeinen und Kenobi im Allgemeinen. Und Darth Vader ist auf der Suche nach Luke Skywalker, nicht nur, weil er den Todesstern zerstört hat. Vader weiß inzwischen, dass Luke sein Sohn ist. Der Sith-Lord ist aber beim Imperator in Ungnade gefallen und muss sich gegen Konkurrenten behaupten, die ihm den Platz an der Seite seines Meisters streitig machen. Noch dazu wird ihm mit Thanoth ein „Aufpasser“ an die Seite gestellt. Trotzdem gelingt es Vader, heimlich eine Armee aufzubauen und einen großen Geldbetrag an sich zu bringen. Obwohl Thanoth der Spur des Geldes folgt, um ein Bande von Piraten auszuschalten, bleiben die Aktionen des Sith-Lords scheinbar unentdeckt. Mit der Hilfe von seiner Gehilfin Dr. Aphra kann Vader den Aufenthaltsort von Skywalker ermitteln: Der Planet VROGAS VAS…

„Sagten Sie ‚Vader‘? Meinen Sie ‚Vader‘ wie in ‚Darth Vader‘, der uns jedes Mal, wenn wir in seine Nähe kommen, fast umbringt?“
– Han Solo

Darth Vader fliegt mit einem Schwadron nach VROGAS VAS, um nach Luke Skywalker zu suchen. Er findet ihn schneller als gedacht: Auf VROGAS VAS befindet sich auch ein versteckter Nachschubstützpunkt der Rebellen, die natürlich glauben, die Imperialen wären ihretwegen da. Skywalker hilft dem X-Flügel-Geschwader bei der Verteidigung, als er durch die Macht spürt, wer diesen Angriff leitet. Luke lenkt seinen Jäger gegen das Schiff von Vader und beide stürzen schwer beschädigt ab. Die Allianz gibt daraufhin Alarm: Es gilt, Vader, der den Absturzt überlebt hat endgültig zu erledigen. Leia Organa und Han Solo, die den Alarm mitbekommen und erfahren, dass Luke ebenfalls abgestürzt ist, eilen nach VROGAS VAS, genauso wie Dr. Aphra, die Vader helfen will.

Rezension

In dieser Geschichte beginnt ein großer Showdown, der zeigt, dass man sich mit Vader nicht leichtfertig einlassen sollte. Mit Hilfe der Macht schafft es der Sith-Lord, sich die anrückenden Rebellen erstmal von Leib zu halten, seine Methoden kann man dabei als ziemlich einfallsreich bezeichnen. Luke ist ganz heiß darauf, Vader zu erledigen, so sehr, dass er sein eigenes Leben riskiert, um den Jäger des anderen zu rammen. Das gibt Lukes Charakter zu diesem Zeitpunkt der Geschichte sehr gut wieder, denn immerhin überschätzt er sich trotz Jedi-Training auch in „Das Imperium schlägt zurück“ immer noch. Mit diesem Zweiteiler ist schon mal ein guter Anfang der Geschichte „Vader Down“ gesetzt. Und jetzt, da quasi das „Who is Who“ der Allianz nach VROGAS VAS unterwegs ist, kann man gespannt sein, wie die Autoren die Situation auflösen.

STAR WARS Comics Nr. 12: Darth Vader – Schatten und Geheimnisse

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Was bisher geschah:
Luke Skywalker ist auf der Suche nach Antworten über die Jedi im Allgemeinen und Kenobi im Allgemeinen. Und Darth Vader ist auf der Suche nach Luke Skywalker, nicht nur, weil er den Todesstern zerstört hat. Vader weiß inzwischen, dass Luke sein Sohn ist. Der Sith-Lord ist aber beim Imperator in Ungnade gefallen und muss sich gegen Konkurrenten behaupten, die ihm den Platz an der Seite seines Meisters streitig machen. Noch dazu wird ihm mit Thanoth ein „Aufpasser“ an die Seite gestellt. Trotzdem gelingt es Vader, heimlich eine Armee aufzubauen und einen großen Geldbetrag an sich zu bringen. Vaders Gehilfin Dr. Aphra hat inzwischen herausgefunden, dass Padmé Amidala tatsächlich vor ihrem Tod einen Sohn auf die Welt gebracht hat. Um den Aufenthalt des Rebelllenpiloten zu ermitteln, will sie beim Informationshändler DER ANTE ein Geschäft aushandeln. Doch auch Thanoth und die imperialen Truppen zu auf dem Weg zu ihm…

„Sie verschwinden. – Nein, Bee-Tee, ‚Rückzug‘ ist bestimmt nicht das richtige Wort.“
Tripple-Zero zu Bee-Tee, als das Imperium die Jagd auf Dr. Aphra abbläst

Für Vader entsteht eine brenzlige Situation: Einerseits darf er die Bemühungen von Thanoth nicht zu offensichtlich sabotieren, andererseits muss er es verhindern, dass Dr. Aphra, die gerade bei DEM ANTE weilt, von den imperialen Truppen gefangen genommen wird. Noch dazu muss er verhindern, dass DER ANTE zu viel über seine letzte Kundin verrät. Die Mission darf vor Großadmiral Tagge nicht als Fehlschlag dastehen. Gleichzeitig ist er aber davon besessen, die Informationen, die Aphra erhalten hat, selbst zu bekommen.

Rezension

Es wird spannend: Thanoth scheint immer noch nicht zu ahnen, dass er mit dem Dieb der gestohlenen Credits, die bei einer Piratenbande abhanden gekommen sind, in Wahrheit hinter Vader her ist und der muss dafür sorgen, dass es dabei bleibt. Allerdings fängt die Geschichte an, sich langsam ein wenig in die Länge zu ziehen, als Aphra ihrerseits beginnt, Spielchen mit Vader zu spielen, allerdings hauptsächlich um zu verhindern, dass der Sith-Lord sie tötet. Aber tatsächlich gibt es endlich auch Fortschritte in der Handlung, indem ein kleiner Handlungsbogen abgeschlossen wird.

STAR WARS Comics Nr. 11: Darth Vader – Schatten und Geheimnisse

(c) Disney / Panini Comics

(c) Disney / Panini Comics

Was bisher geschah:
Luke Skywalker ist auf der Suche nach Antworten über die Jedi im Allgemeinen und Kenobi im Allgemeinen. Und Darth Vader ist auf der Suche nach Luke Skywalker, nicht nur, weil er den Todesstern zerstört hat. Vader weiß inzwischen, dass Luke sein Sohn ist. Der Sith-Lord ist aber beim Imperator in Ungnade gefallen und muss sich gegen Konkurrenten behaupten, die ihm den Platz an der Seite seines Meisters streitig machen. Noch dazu wird ihm mit Thanoth ein „Aufpasser“ an die Seite gestellt. Trotzdem gelingt es Vader, heimlich eine Armee aufzubauen und einen großen Geldbetrag an sich zu bringen. So ausgestattet hofft er, Skywalker zu finden…

„Die Sache mit Kriegen ist: Wenn der Krieg Dich nicht erwischt, tut es der opportunistische Abschaum, der aus dem ganzen Chaos seinen Gewinn zieht.“
– Dr. Aphra

Darth Vader ist mehr denn je gezwungen, ein doppeltes Spiel zu spielen, da Thanoth wild entschlossen ist, das Geld, das bei ein paar Verbrechern „verschwunden“ ist, aufzuspüren. Tanoth ist raffiniert und intelligent, das muss selbst der Sith-Lord zugeben. Gleichzeitig schickt er Dr. Aphra und die Droiden Tripple-Zero und Bee-Tee los, um den Totengräber zu finden, der vor vielen Jahren auf Naboo für das Begräbnis von Padmé Amidala verantwortlich war. Und der wird ja wohl wissen, ob Padmé vor ihrem Tod noch ein Kind auf die Welt gebracht hat…

Rezension

Das Katz-und-Maus-Spiel kommt so richtig in Fahrt. Thanoth wird als sehr intelligenter Gegenspieler dargestellt, der doch irgendwie auf der gleichen Seite wie Vader steht, ohne dabei diesen „Unfehlbarkeits-Status“ zu haben, der mich manchmal an Admiral Thrawn aus Timothy Zahns „Erben des Imperiums“ so gestört hat. Der Tonfall ist eine Spur düsterer geworden und der schwarze Humor, der bei Triple-Zero und Bee-Tee oft zur Anwendung kommt, mag einen manchmal nicht mehr so richtig zum Lachen bringen. Entweder nutzt sich das ganze langsam ab, oder es liegt daran, dass man für die „neuen“ Opfer der Killerdroiden eher Sympathie hegt als für die bisherigen. Der Spannungsfaden der Geschichte ist jedenfalls noch nicht abgerissen.

STAR WARS Comics Nr. 10: Darth Vader – Schatten und Geheimnisse

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(c) Disney / Panini Comics

Was bisher geschah:
Luke Skywalker ist auf der Suche nach den Jedi in große Gefahr geraten, aus der ihn Han Solo und Leia Organa in buchstäblich letzter Sekunde befreien konnten. Gleichzeitig ist Darth Vader auf der Suche nach dem Piloten, der den Todesstern zerstört hat. Mittlerweile hat er erfahren, dass es sich dabei um seinen eigenen Sohn handelt. Der Sith-Lord muss sich allerdings noch dazu gegen Konkurrenten behaupten, die der Imperator dazu auserkoren hat, um seine Gunst zu kämpfen. Und in diesem Wettkampf sind alle Tricks erlaubt. Respektive, es ist nichts verboten…

„Du hattest zwanzig Jahre, Obi-Wan. Den Jungen genau dort zu verstecken, wohin ich nie zurückkehren würde, war schlau. Und doch hast Du versagt.“
– Darth Vader in einer Art Selbstgespräch

Darth Vader ist auf seinen Heimatplaneten Tatooine zurückgekehrt, um weitere Hinweise auf Luke Skyalker zu finden. Im Anschluss vernichtet er das Haus von Beru und Owen Lars und widmet sich anderen Dingen. Er heuert die Kopfgeldjäger Bossk, IG-90, einen Droiden, und Krrsantan, einen Wookiee, an, um Piraten zu überfallen und Credits zu erbeuten. Als positiver Nebeneffekt werden ein paar Gegner des Imperiums ausgeschaltet, was Großadmiral Tagge mit Genugtuung zur Kenntnis nimmt. Vader muss allerdings weiterhin ein doppeltes Spiel spielen, einerseits Tagge zufrieden zu stellen, andererseits seine Suche nach Skywalker fortsetzen, ohne dass das jemand außer seiner Verbündeten Doktor Aphra mitbekommt. Und das ganze wird nochmals schwieriger, als der Imperator einen neuen Adjudanten an Vaders Seite befiehlt…

Rezension

Der Comic lässt einen im Unklaren, wie viel der Imperator, Großadmiral Tagge oder Vaders neuer Adjudant Thanoth wirklich wissen über Vaders Umtriebe, entweder sind alle ziemlich ahnungslos oder sie lassen ihn gewähren. Das Heft bietet die Ausgaben 1 und 2 einer neuen Reihe, das heißt, es wird erst einmal das Terrain vorbereitet für die Geschichte, die in den folgenden Ausgaben erzählt wird. Tatsächlich gelingt es den Autoren, dass man zu Vader hält, anstatt zu seinen Konkurrenten. Gleichzeitig ist man aber froh drum, dass er in der Behausung von Beru und Owen offenbar nichts von Bedetung gefunden hat, was ihm mehr über den Rebellenpiloten Skywalker verrät. Der Auftakt dieser neuen Geschichte ist vielversprechend.