Archiv für die Kategorie „internet“
Take me back to my Boat on the Rivva…
Take me down to my boat on the river
I need to go down, I need to come down
Take me back to my boat on the river
And I won’t cry out any more
Styx: Boat on the River
Es war auch bei mir eigentlich schon zu einer Gewohnheit geworden. fast so wie man früher am Morgen, meist zum Frühstück, die regionale Tageszeitung zur Hand nahm und las: Wenn ich online gegangen bin und meine Mails kontrolliert hatte, rief ich die Webseite www.rivva.de auf (obgleich die Adresse immer zu http://rivva.de verkürzt wurde, aber nun ja, Gewohnheit halt). Doch dann…
“Eines Tages will unser emsiger kleiner Flynn seine Daten abrufen, doch es erscheint nichts. Null Komma nichts.”
(Flynn in TRON)
So ähnlich erging es nicht nur mir, sondern auch vielen anderen Lesern. Anstatt der üblichen Startseite des Dienstes erschien eine recht knapp gehaltene Botschaft von Frank Westphal, der Rivva entworfen und programmiert hat: “Sabbatical. Brauche Abstand, vl. am 3.3. zurück. – Frank”.
Rivva wurde von Frank Westphal nach dem amerikanischen Vorbild “Techmeme” gestaltet. Wo sich diese Seite allerdings auf technische Webseiten beschränkt und neben einem Automatismus die Inhalte auch noch von Menschen bearbeitet werden, ist Rivva von den Themen her offen und (nach einem “händischen Anstuppsen”) automatisch. Die Seite durchsucht Blogs und Medienseiten nach Artikeln und präsentiert diese als Anreißer ganz im Sinne einer Newsseite. Ein Artikel kommt dabei auf die “Titelseite” von Rivva, indem er von anderen Blogs oder Medien* verlinkt wird. Wie bei Google, so wird auch hier der Wert eines Inhalts an dem Link-Interesse gemessen, das dieser generiert. Je häufiger ein Artikel verlinkt wird, desto weiter nach oben schafft er es bei den “Top Stories”. Seit seiner “Erstausgabe” 2007 hat Frank Westphal die Seite immer weiter entwickelt, direkte Verlinkungen auf YouTube-Videos kamen dazu, oder Top-Twitter-Nachrichten. Doch mit der größeren Beliebtheit kamen erste Probleme, etwa als die Serverkapazität nicht mehr reichte oder Westphal sich einen Sponsor suchte, der bereit war, die immer mehr werdende Arbeit an der Webseite finanziell zu unterstützen und dafür mit Sponsor-Links vertreten war.
Wie ich oben bereits schrieb, wurde der Blick auf Rivva für mich irgendwann so selbstverständlich wie zu anderen Zeiten der Blick in die lokale Presse. Denn tatsächlich ist der Dienst in Deutschland einzigartig. Und dadurch, dass nicht nur die “hochverlinkten” Beiträge angeführt wurden, sondern auch die Blogs, die verlinkt haben, konnte man hier zu einem Thema auch verschiedene Ansichten oder Meinungen lesen (vorausgesetzt, der entsprechende Artikel ging über eine reine Leseempfehlung hinaus). Und man entdeckte ab und zu mal ein neues Blog für sich, das sich mit interessanten Themen auseinandersetzt, die man gern lesen möchte. Natürlich gab und gibt es auch Kritik. Für den Hauptpunkt dieser Kritik kann aber Frank Westphal nichts, nämlich die Einzigartigkeit von Rivva. Natürlich wäre es wünschenswert, wenn es noch einen oder mehrere andere Dienste dieser Art gäbe, die vielleicht ein wenig anders eingestellt sind und andere Themen “an die Oberfläche” spülen. Aber da sieht es mau aus. Erst vor kurzem wurde ein Dienst gestartet, der sich “Commentarist” nannte. Anreißer von journalistischen Kommentaren sollten gesammelt veröffentlicht werden. Dagegen sind allerdings zwei Verlage massiv vorgegangen und haben mit juristischen Schritten gedroht, da sie das Veröffentlichen von “Anreißern” als Contentdiebstahl ansehen. Das Projekt wurde damit wieder auf Eis gelegt, obwohl es sicherlich eine spannende Sache geworden wäre.
Andere Projekte sind nicht in Sicht, was ich wie gesagt schade finde. In letzter Zeit wurde nun auch immer wieder von einem Phänomen berichtet, von dem ich nicht weiß, ob es wirlich so ist: Die Verlinkung unter den deutschsprachigen Blogs hat insgesamt abgenommen. Nun ist es auf den Webseiten großer deutscher Medienunternehmen zum großen Teil schon immer üblich gewesen, auf Blogs als Quelle nicht zu verlinken und nur nebulös darauf hinzuweisen, man habe die Information zu diesem oder jenem Artikel “aus dem Internet” oder “aus einem (deutschen) Blog”. Und iauch wenn ich mir immer Mühe gegeben habe, in Artikel auf andere Blogs zu verlinken, in einer Sache muss ich mir doch auch an die eigene Nase fassen – die Blogroll gerade auch hier war sehr lange Zeit verwaist. Aber sie ist auch ein wichtiger Bestandteil, wenn ein Besucher auf diese Webseite kommt und möglicherweise nach Themen sucht, die ihn auch interessieren. Das habe ich nun geändert, und ich habe mir vorgenommen, vielleicht auch ein paar Artikel dazu zu schreiben, warum ich diese oder jene Webseite in die Linkliste mit aufgenommen habe und warum ich sie lesenswert finde. Vielleicht findet so der eine oder andere Leser noch etwas für seine persönliche Blogsammlung.
Was Rivva betrifft, so kann man nur abwarten. Ich selbst stecke nicht so tief in der IT drin, dass ich einen ähnlichen Dienst selber programmieren könnte (so reizvoll das auch wäre, zum Beispiel Themenbezogen auf Wissenschaft oder Phantastik) und kenne auch niemanden, mit dem so ein Projekt zu realisieren wäre. Man wird also sehen, in welche Richtung Frank Westphal mit Rivva geht, und ob die Abkürzung “vl.” in seiner kurzen Botschaft tatsächlich für “vielleicht” steht, es also auch sein kann, dass wir am 3. März gar nichts erleben werden. Einen Lichtblick jedoch sehe ich: Der 3. März ist mit Sicherheit nicht zufällig gewählt – da hat Rivva nämlich “Geburtstag”. 2011 wäre es dann der 4.
* Anmerkung: Wie ich ein paar Absätze später vermerke, ist es gerade bei Webseiten von Zeitungen und Zeitungsverlagen immer noch nicht üblich, Blogs als Quellen zu verlinken, weil die aus diesem Pfui-Bah-Internetdings stammen. Aber manche tun’s tatsächlich.
Skandal am Badesee? Skandal bei der Berichterstattung!
In einem Badesee bei Trittau (Schleswig-Holstein, im Landkreis Stormarn) kam es am Freitag, den 16. Juli 2010 zu einem Badeunfall, bei dem ein 68jähriger Mann ums Leben kam. Das allein ist schon schlimm genug. Wie die DLRG in einer Stellungnahme mitteilt, sei der Mann wohl außerhalb des geschützten Bereichs unterwegs gewesen und zudem außerhalb der Wachzeiten der örtlichen DLRG. Andreas Lerg von Lerg Media ist nun bei T-Online auf einen Videobeitrag des Portals “NonstopNews” gestoßen, in dem schwere Vorwürfe gegen die Helfer der DLRG erhoben werden. Lerg wirft in einem Beitrag seines eigenen Blogs dem Portal vor, sich in dem Video einseitig auf Augenzeugenaussagen zu stützen, ohne die Stellungnahme der DLRG abzuwarten, die durch die Aussagen schwer angegriffen wird. Dadurch wird der ganze Bericht tendenziös und konstruiert einen Skandal.
Als jemand, der mittlerweile fast 20 Jahre im Rettungsdienst arbeitet, fällt mir dabei wieder einmal folgendes auf: der Jugendliche, der in dem Video befragt wird, empört sich – genauso wie der Redakteur, der den Artikel zu dem Video verfasst hat – darüber, die Retter hätten angeblich gesagt, sie “schützen lieber ihr eigenes Leben”, anstatt etwas zu tun. Ich möchte wetten, die Retter haben das weniger dramatisch formuliert, aber im Kern ist die Aussage richtig. NIEMAND kann von uns Helfern erwarten, dass wir unser eigenes Leben aufs Spiel setzen, um jemand anderen zu helfen. Und was sollte das auch bringen? Natürlich kann es gut ausgehen, aber was ist, wenn das nun mal nicht der Fall ist? Dann wäre nicht nur eine Person – nämlich das ursprüngliche Opfer – zu retten gewesen, sondern gleich zwei oder drei. Dem in Not Geratenen wäre nicht damit geholfen, dass der Helfer selbst in Not gerät. Und auf eine Grabrede, dass ich “in Ausübung meiner Pflicht” ums Leben gekommen wäre, kann ich – und vermutlich jeder andere auch – verzichten.
Damit soll kein falscher Eindruck entstehen – ich weiß, dass ich als Helfer in der Pflicht stehe, und dem folge ich auch. Allerdings habe weder ich noch andere Helfer – egal ob Feuerwehr, Rettungsdienst, DLRG oder wer auch immer – so eine Art “Kamikaze-Vertrag” abgeschlossen. In der Ausbildung wird uns immer wieder eingebleut – “Selbstschutz geht vor!” Und manchmal muss man auf die Helfer warten, die entsprechend ausgerüstet sind (in dem Fall waren das die Rettungstaucher). Das ist hart, aber vernünftig. Gerettet wird so, dass niemand anderer mehr in Not gerät.
Was offenbar auch niemand bedenkt – die Angehörigen eines Helfers kann es hinterher besonders hart treffen. Nicht nur, dass sie einen lieben Menschen verloren haben, die Versicherungen können sich querstellen und die Zahlung verweigern, wenn der entsprechende Helfer beispielsweise gegen Standards verstoßen hat.
Meine persönliche Ansicht ist, dass wir mal wieder bei meinem Lieblingsthema angekommen sind, nämlich dem Bild von Rettungskräften in der Öffentlichkeit und wie dieses geprägt wird (Stichwort “Fernsehen“…). Dass die Jugendlichen ein offenbar falsches Bild von der Arbeit der Rettungskräfte haben, ließe sich in dem Fall noch verschmerzen, aber dass Journalisten auf den Zug aufspringen und daraus gleich einen “Skandal” machen, ohne die Stellungnahme der beschuldigten DLRG abzuwarten, ist ein Armutszeugnis. Sieht so der neue “Qualitätsjournalismus” aus, von dem alle reden? Aufgabe der Journalisten wäre es gewesen, beide Seiten zu betrachten und zu Wort kommen zu lassen. So werden die Helfer aber als Menschen dargestellt, die lieber Feierabend haben, als zu helfen und wenn sie sich dann dazu aufraffen, dann sind sie nur halbherzig bei der Sache und machen doch nix. Kein Wunder, dass sich immer weniger Menschen dazu bereitfinden, diese Arbeit zu machen.
Ich habe übrigens des strittigen Videobeitrag hier mit Absicht nicht verlinkt, weil ich das nicht möchte. Wer ihn sehen möchte, um sich ein eigenes Bild zu machen, der gehe bitte auf den Artikel von Andreas Lerg (oben verlinkt), er hat sowohl das Video als auch den “Anreißer-Artikel” verlinkt. Wenn der geneigte Leser mich nun bitte entschuldigen würde, ich muss gerade mal was gegen meinen Frust machen.
Die April-Scherze des Tages
In dem Moment, da dieser Beitrag veröffentlicht wird, ist es nur noch eine Minute bis Mitternacht – und der 1. April geht nur noch eine Minute. Deswegen kann ich hier nun meine persönliche Hitliste der heutigen Aprilscherze veröffentlichen, die so durchs Internet geisterten, weil der “Scherztag” selbst ja fast vorüber ist. Und es erstaunt mich, was für ein Aufwand teilweise betrieben wurde.
- Der Verkauf von NICHTLUSTIG und RUTHE.DE
Das ist der erste Scherz, auf den ich aufmerksam wurde, weil NICHTLUSTIG gleich um Mitternacht auf Facebook eine Ankündigung publizierte: Cartoonist Joscha Sauer müsse die Webseite an seinen Kollegen Ralf Ruthe verkaufen, aus finanziellen Gründen. Rief man www.nichtlustig.de auf, zeigte die Seite das Design von www.ruthe.de. Doch rief man dann www.ruthe.de auf, zeigte sich diese Seite im Desgin von NICHTLUSTIG und Ralf Ruthe erklärte, er müsse aus finanziellen Gründen seine Webseite an Joscha Sauer verkaufen. Eine geniale Idee und sehr schön umgesetzt. Erfordert sogar ein bisschen nachdenken, um hinter den Scherz zu kommen.
- Thomas Knüwer geht zur WAZ
Dieser Aprilscherz erschien in meinen RSS-Feeds: “Warum ich zur WAZ gehe“, schreibt Thomas Knüwer auf “Indiskretion Ehrensache” und legt dar, dass Bodo Hombach persönlich ihn nach einem WAZ-kritischen Beitrag kontaktiert habe und er jetzt Chefredakteur der gedruckten WAZ werde. Sollte sich diese Nachricht am 2. April als Wahrheit herausstellen, wär das allerdings ein noch viel größerer Aprilscherz.
- Die Abschaltung des Internets auf “tagesschau.de”
Niemand geringeres als DIE Tagesschau vermeldet, dass die letzte zur Verfügung stehende IP-Adresse vergeben wurde. Da ein Computer eine solche Adresse braucht, um im Internet unterwegs zu sein, müsse man die System umstellen und werde deswegen ab Karfreitag Morgen für 24 Stunden das Internet abschalten. Dieser Scherz hat sogar eine Art pädagogischen Hintergrund, weil nochmal erklärt wird, was eine IP-Adresse ist. Ach ja, in einem Interview kommt Computerexperte Jörg Schieb zu Wort, der ein “Versagen auf breiter Basis” sieht. Klickt man den in dem Interview angegebenen Link zum Thema “Upgraden” an, landet man auf einer Seite, in der man über den Aprilscherz aufgeklärt wird.
- Die neuen “Google Wave Notifications”
Dieser Scherz kommt von Google selbst und wurde mit ziemlichen Aufwand erstellt: Im offiziellen “Google Wave Blog” wird über eine neue Funktion von “Google Wave” berichtet. Ein Mitarbeiter von Google (Doktor Wave), ein Typ im Laborkittel, kommt persönlich vorbei und winkt, um anzuzeigen, dass man eine neue Mitteilung über Google Wave erhalten hat (was ein Wortspiel ist: “wave” heißt im Englischen nicht nur “Welle”, sondern auch “winken”). In einemVideo wird gezeigt, wie “Doktor Wave” eingerichtet wird und wie er funktioniert. Den Beitrag – leider nur in Englisch – muss man unbedingt lesen / anschauen, der ist genial.
- Lena Mayer-Landrut darf nicht zum “Eurovision Song Contest” nach Oslo
t-online wartet mit der Meldung auf, dass sich herausgestellt habe, dass das Siegerlied aus “Unser Star für Oslo” ursprünglich von Ralph Siegel (!!) geschrieben worden sei und dieser nun seine Urheberrechte geltend mache. Deswegen sei es fraglich, ob Lena Mayer-Landrut beim Song Contest überhaupt auftreten darf.
- Google Japan berichtet über eine Tastatur, die wie ein Schlagzeug angeordnet ist
Wenn diese englische Übersetzung der Webseite von Google Japan stimmt, dann geht es darum, dass eine Standard-Tastatur nicht genügend Tasten hat, um die vielen japanischen Schriftzeichen abzubilden, und dass man mit der “Schlagzeug-Tastatur” dem angeblich abhelfen will.
- Google kauft Island
Das Blog “Anmut und Demut” hat sich hier ebenfalls viel Mühe gegeben: Der Bloghintergrund wurde mit der isländischen Flagge gestaltet und die Meldung verbreitet, dass Google den bankrotten Staat Island kauft, wegen der geschickten Lage zwischen Amerika und Europa und weil man mit Erdwärme die vielen Server betreiben könne, die Google so braucht.
- Und nochmal Google: MeatView und FatWords
Google muss heute für einiges herhalten, aber sie machen es ja selber auch. In dem Fall aber ist es das Blog internetkapitäne.de, das über zwei neue Entwicklungen aus den Google Labs berichtet MeatView (bei dem man sich das Fleisch in Form von Kühen ansehen kann, bevor es auf dem Teller landet – ich hatte Angesichts der Überschrift schon gedacht, hier werden Bilder von sich am Strand räkelnden Damen gezeigt) und FatWords (Werbeanzeigen auf Hamburgern).
Noch ein Hinweis: Dies ist meine ganz persönliche Auswahl. Sollte jemand noch etwas dazu beitragen wollen, schreibt es in die Kommentare.
naja es geht schon besa!! is nicht sou prickelnt!!!
Nennt mich alt, aber als ich kürzlich auf einer Seite eines Sozialnetzwerks eine Anwendung einrichten wollte, stieß ich auf folgende Zeilen:
“naja es geht schon besa!! is nicht sou prickelnt!!! andere sind echt um einiges bessa!! nehmt euch b******!! da is was drin…”
Hierbei handelte es sich um eine “Kritik” zu der Anwendung. Natürlich wollte ich, bevor ich sie selbst einrichte, wissen, was andere Mitglieder dazu sagen. Und das war der Moment, wo ich ehrlich und echt zu zweifeln begann. Ich habe mir dann erlaubt, das Profil der Dame – denn es war eine weibliche Schreiberin – anzusehen. 14 Jahre ist sie alt. Ich sehe ja schon über die Tatsache hinweg, dass die Großschreibung von Substantiven offenbar für sie genauso ein Fremdwort ist wie das Wort “Substantiv”. Oder auch dass man Worte ihres letzten Buchstabens beraubt (“is”). Äh ja, und die nicht vorhandene Verwendung des Kommas. Ich wäre sogar bereit gewesen, einen gewissen Tippfehlerbonus zu geben. Aber dafür stecken in diesen 5 Sätzen einfach zu viele Dinge, die die deutsche Sprache so nicht kennt. Von der Tatsache, dass sie ihre Version des Wortes “besser” gleich auf zwei verschiedene Arten falsch schreibt, und das gerade mal zwei Sätze auseinander.
Irgendjemand hat mal behauptet, dass man im Internet häufig gezwungen ist, sich schriftlich auszudrücken, würde Schriftssprache und Ausdrucksweise verbessern. Kann mir mal einer sagen, wo? Die junge Dame ist 14, das heißt, sie marschiert bereits auf ihren Schulabschluss zu, je nachdem welche Schule sie besucht, früher oder später. Und wenn ich sowas lese, wundert mich eigentlich auch das schlechte Abschneiden beim Pisa-Test nicht. Sprache unterliegt Wandel, das ist richtig. Aber wir sollten uns doch noch auf einen gemeinsamen Nenner einigen. Denn sonst weiß irgendwann niemand mehr, was der andere mit seinen geschriebenen Worten ausdrücken will. Woran mag es liegen? Bequemlichkeit? Mangelhafter Deutschunterricht? Oder nichts von beidem? Oder beides zusammen?
