Archiv für Oktober 2007
31. Oktober: Jahresende alter Zeitrechnung – Ende und Anfang
Mit dem heutigen Tag gehen gleich mehrere Dinge zu Ende. Zum einen unsere Reihe über die Neujahrstage der verschiedenen Kulturen. Denn heute ist der Tag, an dem verschiedene antike europäische Kulturen – unter anderem die Kelten – das Jahresende begingen. “Halloween”, das heute noch gefeiert wird, stammt von dem alten keltischen Feiertag “Samhain”. In der Vornacht, so hieß es, öffneten sich die Tore zur Anderswelt und die Seelen der Toten besuchten die Lebenden. Die Bestandteile von Halloween erinnern noch an diese ursprünglichen Bestandteile. Da an diesem Tag eben auch das Jahr zuende ging, setzte man sich generell mit der Endlichkeit von allem auseinander. In diesem Sinne ist dieser Tag auch ein passendes Ende für unsere Reihe über die verschiedenen Neujahrstage.
Zum zweiten ist der Tag auch passend für eine weitere Entwicklung in unserem Projekt. Ursprünglich hatten wir ja die Idee, verschiedene Blogs für die verschiedenen Richtungen innerhalb des “Phantastischen Projekts” einzurichten. Angefangen hatte das mit dem Blog der ASTROCOHORS-Seite, das rein um Science Fiction und alles, was dort dazugehört, gehen sollte. Langsam stellten wir aber fest, dass das nicht ganz der passende Weg war, denn immerhin gehört auch alles innerhalb des Projektes zusammen. Gerade in diesem Jubiläumsjahr wurden dann viele neue Ideen auf den Weg gebracht. Und lange haben wir darüber nachgedacht, doch letztlich waren wir der Überzeugung, alles in ein Blog zu integrieren. Damit endet am heutigen Tag also das ASTROCOHORS-Blog. Aber keine Sorge, die Beiträge sind nicht verloren, sie wurden in dieses Blog aufgenommen. Insofern passt also auch das Bild vom Ende und neuen Anfang, denn nichts anderes symbolisiert dieser Tag.
Zum Schluss noch eine selbstreferenzielle Anmerkung: In den letzten Tagen geht in verschiedenen Blogs das Schreckgespenst der Abstrafung durch Google um. Einige Seiten – auch große – haben im PageRank(TM) eingebüßt. Wir nicht. Wir haben einen Punkt gewonnen und sind jetzt bei 2!
Was steht in der Browser-Adresszeile? – Eine Linkkette
In den Nachrichtensendungen des englischen Fernsehens sagte man früher dazu: “And now for a lighter note…” Damit sollte angedeutet werden, dass nun etwas kommt, was nichts mit den hochtrabenden Ereignissen rund um dem Globus zu tun hat, sondern etwas “leichter” ist. In diesem Sinne: “And now for a lighter note…”
WebZweiPunktNull.de hat aufgerufen, man soll doch einfach mal austesten, was passiert, wenn man in die Adresszeile des Browsers nur einen Buchstaben eingibt. Der Browser bietet einem dann ja die Adressen von Seiten an, die man bereits besucht hat. Aber welche sind das – und welche Adresse wird als erstes angeboten? Nachdem sich schon ein paar Blogs daran beteiligt haben, mache ich das auch einfach mal. Es ist ein interessantes Experiment über das eigene Surfverhalten, auch wenn es bei mir, fürchte ich, eine teilweise sehr selbstrefenzielle Sache wird. Also, folgendes erschien bei mir als erste Adresse (Reihenfolge der Buchstaben auf der Tastatur):
q - http://www.qype.com/place/preview/de-2907813-Motel-Westend-Herbolzheim
e – http://ep-blog.blogspot.com/
r – http://rivva.de/
t – http://www.terranischer-club-eden.com/
u – http://www.uss-phoenix.de/forum/
p – http://www.phoenix-larp.de/
a – http://astrocohors.blogspot.com/
s – http://www.star-command.de/ (das dürfte nicht verwundern)
f – http://freizeitparkweb.de/cgi-bin/dcf/dcboard.cgi
h – http://www.hitflip.de/index_welcome.php
j – http://jumk.de/astronomie/sterne/index.shtml
l – http://www.lyricsfreak.com/g/genesis/invisible+touch_20058871.html
x – (nichts)
c - http://cparcs.cp.funpic.de/
v - http://www.vvallo.com/2007/10/23/was-haben-wir-der-sueddeutschen-zeitung-getan/
Na, möchte sich dem jemand anschließen? Der Urheber der Aktion findet sich hier!
Monty Python’s “Spann-a-lot” – Realsatire in Deutschland
Seit gestern ist die Meldung draußen, dass der Bundesgerichtshof den Haftbefehl gegen einen in Berlin inhaftierten Soziologen aufgehoben hat. Der Mann musste sich wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung verantworten. Im Verlauf des Verfahrens sind die Methoden der Ermittler in die Kritik geraten, nach denen der Verdächtige offenbar anhand von neun (!) Worten, die er in einem Artikel gebraucht hatte, von der Staatsanwaltschaft ins Visier genommen worden war. Diese neun Worte wurden auch – in anderem Zusammenhang – von einer terroristischen Gruppe in deren Schreiben verwendet. Aus diesem Umstand wurde offenbar ein Verdachtsmoment konstruiert, der ausreichte, den Soziologen in Untersuchungshaft zu nehmen. Das Spreeblick-Blog schreibt hier über die Aufhebung des Haftbefehls und die Geschichte der Ereignisse seit der Inhaftierung, netzopolitik.org bringt Zitate des BGH und weist auf das Blog der Lebensgefährtin des Soziologen hin (siehe hier) und auch das RA-Blog räumt der Begründung des BGH großen Raum ein (hier).
Mir persönlich kam mal wieder Monty Python in den Sinn. Schon vor einiger Zeit wurden in diesem Blog zwei Artikel veröffentlicht, in denen Monty-Python-Szenen auf neue Situationen umgeschrieben wurden (Monty Python’s “Die Blogger der Kokosnuss” / Monty Python’s “Das Leben des Blogger”). Auch beim Lesen der Artikel oben fiel mir so eine Szene ein, die mir schon seit ein paar Tagen wieder im Kopf herumgeistert. Auslöser dafür waren eigentlich Berichte über eine Spezialpolizei in England, die auf Flughäfen Reisende auf Terrorverdacht überprüfen soll und dabei allen Ernstes fragt, ob man Terrorist sei oder einen Anschlag in England geplant habe.
Das Original der nachfolgenden Szene, in der es auch darum geht, wie schnell der Falsche in eine unangenehme Situation kommen kann, stammt aus der 5. Sendung der ersten Staffel von “Monty Python’s Flying Circus”. Die Änderungen sind dem Zeitgeist geschuldet.
Ein Schalter am Flughafen London, die Zollabfertigung. Ein Beamter steht hinter dem Tresen. Ein Mann mit einem Koffer kommt dazu. Er legt den Koffer auf die Schaltertheke.
Beamter: (hält ein Merkblatt hoch) Haben Sie das gelesen?
Mann: Nein. Oh, ja doch ja!
Beamter: Haben Sie irgendetwas anzumelden?
Mann: Ja. (hektisch) Nein! Nein, nein, nein! Nichts anzumelden. Nichts in meinem Koffer, nein!
Beamter: Sie sind kein Mitglied einer terroristischen Vereinigung, schmuggeln Sprengstoff oder Bauteile für eine Bombe?
Mann: Ja, schon, Elektronikkomponenten, C4 und eine Zeitschaltuhr. (wieder hektisch) Nein! Nein, nein! Eine Zeitschaltuhr! Nein! Nicht mal eine Zeitschaltuhr! Nein, überhaupt keine Bauteile. Gar keine Bauteile, nein!
Beamter: Welches Land haben Sie besucht?
Mann: Afghanistan. (hektisch) Nein! Nein… äh… nicht Afghanistan! Nein! Es fängt mit “A” an, aber es war nicht Afghanistan… hm, was könnte es gewesen sein? Ich habe ein so schlechtes Namensgedächtnis. Wie heißt nochmal das Land mit “A”, in dem absolut keine Terroristen ausgebildet werden?
Beamter: Andorra?
Mann: Andorra! Das war’s! Genau, Andorra!
Beamter: Auf dem Aufkleber auf Ihrem Koffer steht “Kabul”.
Mann: Ja, sehen Sie, dann war es Andorra.
Beamter: Kabul liegt in Afghanistan.
Mann: In Afghanistan, wie? Hmmm… ja.
Beamter: In Afghanistan – wo die Terroristen ausgebildet werden.
Mann: (sieht sich scheinbar gedankenverloren um, dann:) Einen schönen Schalter haben Sie hier!
Beamter: Haben Sie Geld in afghanischer Währung, Sir?
Mann: Nein. Bloß die Bombe (hektisch) – bloß meine Bomb… mein bombastisches Interesse an Währungen. Die Kurse sind bombastisch und ich verfolge sie. Aber ich hab kein Geld, nein.
Beamter: Das kam ihnen jetzt aber sehr schnell über die Lippen. (Im Koffer fängt auf einmal eine Zeitschaltuhr zu rattern an. Der Mann schlägt auf dem Koffer herum, um sie zum Verstummen zu bringen, hat aber zunächst keinen Erfolg.) Haben Sie da eine Zeitschaltuhr drin?
Mann: Nein, nein, meine Güte, nein, nein… nur Unterhemden! (Er schlägt nochmals auf den Koffer, worauf das Rattern verstummt.)
Beamter: Es klang aber wie eine Zeitschaltuhr, die losgegangen ist.
Mann: Nein, kann nicht sein… war wohl ein Unterhemd.
Beamter: Ein Unterhemd, das losgegangen ist.
Jetzt fängt der Koffer wieder an zu rattern. Der Mann schlägt darauf ein, diesmal allerdings erfolglos.
Mann: (verzweifelt) Also gut, ich gebe zu, ich bin ein Terrorist! Dieser Koffer ist mit den Komponenten für eine Zeitbombe vollgestopft. Ich habe wissentlich versucht, einen Anschlag vorzubereiten. Ich war ein verdammter Idiot.
Beamter: Ich glaube Ihnen nicht.
Mann: Es stimmt aber. Ich bin ein Terrorist.
Beamter: Erzählen Sie mir nichts. Sie könnten ja nicht einmal Einwickelpapier schmuggeln, geschweige denn Bauteile für eine Bombe.
Mann: (empört) Was soll das denn heißen? Ich schmuggle schließlich schon länger! Kameras, Mikrofilme, Raketenbauteile – was Sie wollen, ich habe es geschmuggelt!
Beamter: Also bitte, gehen Sie weiter! Sie stehlen uns die Zeit!
Mann: Hier! (er reißt den Koffer auf, in dem sich die Bestandteile einer Bombe offenbaren – einschließlich Zeitschaltuhr) Hier, sehen Sie her!
Beamter: Also, wie ich das sehe, können Sie diese Bauteile auch legal in London gekauft haben, bevor Sie nach Afghanistan geflogen sind.
Mann: Bitte? Man braucht eine Lizenz, um C4-Sprengstoff legal zu kaufen – außerdem wäre es doch blöd, registrierten Sprengstoff von London nach Afghanistan mitzunehmen!
Beamter: Es gibt Leute, die das tun. Also bitte: Koffer zu und weitergehen! Verschwenden Sie hier nicht unsere Zeit, wir müssen die richtigen Terroristen kriegen!
Mann: (brüllt) Ich BIN ein Terrorist! Ein richtiger Terrorist! Hören Sie mir nicht zu? Ein Terrorist, ein gemeiner Verbrecher! (ein zweiter Beamter kommt hinzu und führt ihn aus der Zollabfertigung heraus; er wehrt sich heftig)
Ein Priester in Soutane ist der nächste. Er ist gerade hereingekommen und verfolgt, wie man den Mann abführt. Dann stellt er eine kleine Tasche auf den Tresen.
Priester: Armer Kerl. Ich glaube, er braucht Hilfe.
Beamter: (zieht eine Waffe und legt auf den Priester an) So, Freundchen, Schluss mit Ihren Sprüchen! Ab in den Durchsuchungsraum und Kleider runter!
Er kommt hinter dem Tresen hervor, nimmt den Priester in den Polizeigriff und stößt ihn vor sich her durch eine Tür.
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BASIS ATLANTIS: SciFi-Fan-Treffen am Bodensee
Heute wollen wir uns mal wieder einem SF-Fantreff widmen. Irgendwie bestätigt es, dass spontane Dinge manchmal einfach die Besten sind. So wie das Treffen, dass die BASIS ATLANTIS (SF-Fans rund um den Bodensee) relativ kurzfristig am 25. August organisiert hatte. Und damit haben sich einige Dinge entwickelt, so dass wir, wenn es so weiter geht, jedes Jahr am 25. August in Zukunft Jubiläum feiern können. Und vielleicht werden wir das auch.
Die Kurzfristigkeit lag darin begründet, dass das allgemeine Durcheinander, das in den letzten Wochen vor dem Termin herrschte, verhindert hat, dass jemand das Thema “SWR3 DanceNight” zur Sprache brachte. Das kam erst letzte Woche auf. Die erste Idee war, sich auf der im Seepark Pfullendorf stattfindenden DanceNight zu treffen, und zwar alle, wenn an dem Wochenende schon die neue Webseite der ATLANTIS online gehen sollte.
Nachdem das Wetter den Eindruck machte, als wolle es so bleiben, wie es war, kamen im Verlauf der Woche erneut Ideen bezüglich eines “Strandtages” auf. Da man im Seepark in der glücklichen Position ist, beides miteinander verbinden zu können, wurde das noch am Freitag, also quasi einen Tag vor dem Termin, durchgesprochen.
Die Kontaktkette funktionierte. Quasi im letzten Moment kam am Samstag noch jemand auf die Idee, die Newsletter-Gruppe zu nutzen, um eine Mitteilung zu machen. Diese ging tatsächlich noch raus, wen sie zu spät erreichte, wissen wir nicht. Wir haben noch keine Rückmeldung.
Dann aber war es tatsächlich so weit.
15.00 Uhr, Strandbad des Seepark Linzgau in Pfullendorf, 25. August 2007:
Da alles irgendwie improvisiert war, war auch das Schild “ATLANTIS” improvisiert (es war so improvisiert, dass keiner von den Leuten mit Fotoapparat sich bereit erklärte, es zu fotografieren – es sah einfach nur peinlich aus!). Aber das tat der Aktion keinen Abbruch.
Zwischen 15.00 und 15.17 Uhr (die Zeit wurde genau genommen!) trafen dann die Leute ein. Es war sehr interessant, noch dazu da viele sich Gegenseitig nicht kannten. Nicht vertreten waren Fans aus Österreich und der Schweiz, aber die Schweiz wurde theoretisch vertreten von Jeanette, die derzeit ein Praktikum in Zürich macht. Den weitesten Weg, so fanden wir heraus, hatte übrigens Gernot aus Lindenberg (bei Lindau). Österreich blieb also unvertreten, aber möglicherweise ändert sich das ja bis zum nächsten Mal. Doch ich möchte nicht vorgreifen, zu Thema “Fans am Bodensee” komme ich noch später.
Das Wetter war sich aber offenbar noch nicht so ganz sicher, was es eigentlich wollte, strahlender Sonnenschein und blauer Himmel wechselte sich mit ein paar verdächtig erscheinenden Wolken ab. Aber um das Ende vorweg zu nehmen (und damit jegliche Spannung abzutöten): es regnete nicht!
Nun wurde noch überlegt, wie man den Nachmittag so verbringen könne. Thorsten (siehe Bild), den wir mit dem Titel “glorreicher Initiator” versehen haben, denn er hat die BASIS ja ins Leben gerufen, erzählte, welche Möglichkeiten es im Seepark so gibt. Natürlich war klar, dass wir einen Großteil des Nachmittags im Strandbad verbringen. Aber der Seepark bietet, obwohl er recht übersichtlich ist, noch andere Möglichkeiten (wer sich dafür interessiert, es gibt auch eine eigene Hompage unter www.seepark-linzgau.de).
Die Wasserskianlage wurde jedoch von den meisten sehr misstrauisch begutachtet, noch dazu, da es offenbar nur zwei Kategorien von Leuten gibt, die da an den Start gehen: die Profis, die sofort sicher stehen und locker den Rundkurs fahren, oder die Anfänger, die es schon beim Start von den Brettern wirft. Aber es gab die Möglichkeit, den See zu umrunden und außerdem Abenteuer-Golf, wobei das an einem Samstag eine nicht so gute Idee zu sein schien.
Nachdem die Möglichkeiten durchgesprochen waren, wurde das Basislager am Rand des Strandbades aufgeschlagen. Das mit dem “Rand” hatte den Grund, dass wir nur dort noch genügend Platz gefunden haben, um uns auszubreiten. Es hat zwar keiner durchgezählt, aber so ungefähr 15 Leute dürften wir schon gewesen sein.
Oder hat jemand andere Zahlen?
Sodann teilte man sich auf, ein Teil machte die Runde um den See, ein Teil blieb am Lager und testete kurz das Wasser. Und wenn ich “kurz” sage, meine ich auch “kurz”. Man wollte dann doch auf die anderen warten und wenn man normal läuft, braucht man für eine komplette Runde um den See nicht allzu lange Zeit (auch wenn sich die Leute, wie man an den Fotos sieht, bei vielen Gelegenheiten aufgehalten haben, etwa um die Eidechse auf dem dritten Bild zu fotografieren).
Es war tatsächlich sehr viel los, am Strand, am Seerestaurant und am Spielplatz, natürlich auch an der Abenteuer-Golf-Anlage, also beschloss man, diese für diesmal nur zu besichtigen. Aber ein Turnier der BASIS, das muss irgendwann in der Zukunft schon mal drin sein. Noch dazu, da bei dieser Art Golf, Minigolf mit sehr großen Hindernissen, vermutlich kaum jemand einen Vorteil hat, da man die rechte Mischung aus Kraft und Geschick finden muss.
Am Platz fanden sich die verschiedensten Gesprächsthemen, so zum Beispiel die Sunparks, die von Center Parcs übernommen worden sind, worüber es aber immer noch keine weitergehende Meldung gibt oder die Tatsache, dass im Europa-Park für nächstes Jahr noch keine neue Attraktion feststeht – man hat zumindest noch nichts gehört. Natürlich gibt es Spekulationen, die teilweise sehr hart ins Kraut schießen, aber von offizieller Seite kam in beiden Fällen noch nichts. Im Gegenteil, die Webseite der Sunparks besteht weiter und man kann auch noch weiter bis zum April 2008 Urlaub dort buchen. Möglicherweise beginnt aber dann eine neue Saison und man plant die große “Umstellung” zu diesem Termin.
Natürlich wurde auch über die Verfahrensweise mancher TV-Sender gesprochen, irgendwelche Serien ins Programm zu nehmen und sobald diese auch nur ein wenig schwächeln, sie sofort wieder abzusetzen. Daneben fand man auch noch einige andere gemeinsame Interessen wie etwa die “CSI”-Serien, so dass jemand halb scherzhaft meinte, ob wir nicht auf “TV-Fans” im Allgemeinen umsatteln sollen. Als sich dann auch noch herausstellte, dass wir einige SWR3-Fans haben, wurde vorgeschlagen, die Liste zu erweitern: SciFi * EP * CPARCS * SWR3. Der glorreiche Initiator meinte dazu, dass der Platz auf dem Logo nicht reichen würde. Überhaupt, an dieser Stelle mal kurz ein Lob für das nette Logo, das er entworfen hat. Und damit zurück zum Treffen.
Im Verlauf des Gesprächs kam auf einmal das Thema “Internet-Präsenz” auf. Dass man vielleicht noch etwas mehr “Werbung” betreiben sollte. Dank unserem glorreichen Initiator, der sofort einwarf, er hätte da ein Blog von seinem Projekt, in dem man sowas schreiben könnte, weil es einfach zum Thema passt. Und Bilder gab es auch, wenn wir auch leider hinterher feststellen mussten, dass die Qualität vielfach nicht so berauschend war. Ob es wohl am Hell/Dunkel-Wechsel vom Wetter lag? Oder konnten die Leute einfach nur nicht mit den Kameras umgehen?
Zumindest bei ein paar Bildern können wir ahnen, woran es lag: Wie gesagt, die Bilder hier sollen einen Anreiz bieten, und als wir dann zum Schwimmen gingen, hat unser technisch sehr gut ausgestatteter glorreicher Initiator eine Unter-Wasser-Kamera ausgepackt und mitgenommen. Die Idee war eigentlich nicht schlecht. Nur leider sind da sehr viele Schwebteilchen im Wasser des Seepark-Sees, die klare Bilder leider unmöglich machten. Dabei sah es am Anfang gar nicht so schlecht aus, doch als wir etwas weiter hinaus geschwommen waren, änderte sich das schlagartig. Man kann unsere Bemühungen hier am linken Rand bewundern – und ich möchte Betonen, dass es sich hierbei noch um die besten Bilder handelt! Alle anderen sind noch schlechter.
Nun, nichtsdestotrotz hatten wir Spaß bei der Sache. Und an der Kette, die den Badebereich des Sees abgrenzt, hatte man einen exklusiven Blick auf die Wasserski-Anlage und auf noch mehr Profis und Nicht-Profis. Leider konnten wir nicht herausfinden, was nun der Trick bei der Sache war, denn viele, die gleich am Anfang abgestürzt sind, versuchten es auf die gleiche Weise wie die Profis, die aber auf den Brettern blieben und weiterfuhren.
Zurück am Strand wurde bei dem obligatorisch zu einem Strandausflug gehörenden Eis über viele weitere Dinge geredet, zum Beispiel, dass es im hinteren Bereich des Seeparks Grillplätze hätte, wo man eventuell auch mal ein Treffen abhalten könnte. Überhaupt, es sind ein paar gute Ideen entstanden, jetzt bleibt nur zu hoffen, dass sie auch durchgeführt werden.
Natürlich wurde die Idee von dem Blog weiter ausgeführt und mir fiel die ehrenhafte Aufgabe zu, diesen Bericht zu verfassen – tut mir leid, dass es etwas gedauert hat, aber wir sind noch da. Ja, das sind wir!
Was jeden in der Runde gewundert hat, ist die kleine Anzahl von Leuten. Die Bodensee-Region ist eigentlich groß, wie kommt es, dass nach den Jahren, die es die BASIS eigentlich schon gibt, nur 15 Leute zusammenkommen? Herrscht im Moment Flaute, was Science Fiction betrifft? Möglicherweise ist der Einbruch, den es bei STAR TREK gegeben hat, sowie die Tatsache, dass es von STAR WARS derzeit auch noch keine überragenden Neuheiten gibt, mit dafür verantwortlich. Es gab auch mal Trekdinner am Bodensee, aber die scheinen sich im Laufe der Zeit aufgelöst zu haben. Eigentlich schade. Es wäre schön, wenn man wieder solche Treffen ins Leben rufen könnte, die quasi regional sind, und dann alle zusammen so immer mal wieder zu einem zentralen Treffen zusammenkommen, so wie an diesem Tag.
So ging der Nachmittag schnell vorbei. Gegen 18.00 Uhr begannen wir, unser Zeug zusammen zu packen und zu den Fahrzeugen zu bringen. Gleichzeitig mussten wir uns für den Tag von unserem glorreichen Initiator verabschieden, der Ärmste hatte nämlich Nachtdienst. Während der Rest auf der SWR3 DanceNight war, musste er Dienst schieben beim Rettungsdienst (und wie er mir per Mail mitgeteilt hat, war es auch noch richtig stressig). Wir haben die Möglichkeit genutzt, vor Ort etwas zu essen, denn Einlass war erst um 19.00 Uhr.
So, und jetzt höre ich es schon: Was keine Bilder? Nein, keine Bilder! Die, die ich bis jetzt gesehen habe, zeigen moderne Kunst, soweit ich das überblicke. Viel dunkel und viele hektische Bewegungen.
Es war ein toller Abend und er ging richtig lang – und wir hielten uns an die Ermahnung des glorreichen Initiators, der beim Gehen sagte: “Lasst Euch ja nicht einfallen, so besoffen zu sein, dass wir kommen müssen!” Haben wir nicht. Man kann auch einen guten Abend verbringen, ohne sich ins Koma zu saufen. Außerdem gab es einige Leute, die noch fahren mussten. Josh Kochhann, der SWR3-DJ, war richtig gut drauf. Spaß mit Tanz bis spät in die Nacht.
Zu einer Uhrzeit, die ich nicht mehr weiß, haben wir uns dann alle verabschiedet und hoffen, dass wir etwas ähnliches bald wieder machen können. Vielleicht sind wir bis dahin ja schon mehr. Deswegen möchte ich diesen Artikel mit zwei Dingen beenden: zum einen möchte ich nochmal auf den glorreichen Initiator hinweisen, der das alles ins Leben gerufen hat. Zum anderen möchte ich hier nochmal die Liste der Orte um den Bodensee aufführen, denn so haben wir eine größere Chance, das eine Suchmaschine das hier findet. Also, wer ein Trekdinner, einen Treff, Fanclub oder Stammtisch zum Thema Science Fiction oder Fantasy (oder EP oder CPARCS) in der Bodensee-Region sucht, egal ob er begeistert ist von STAR TREK, STAR WARS, PER ANHALTER DURCH DIE GALAXIS, BATTLESTAR (KAMPFSTERN) GALACTICA, 4400, UFO, MONDBASIS ALPHA, FIREFLY, HERR DER RINGE, BABYLON 5, CAPTAIN FUTURE oder etwas anderem. Und für sie gilt das Gleiche. Egal, ob man aus Aadorf, Aach, Affeltrangen, Ailingen, Alberschwende, Aldingen, Allensbach, Altach, Altdorf, Altenrhein, Altheim, Altnau, Alt Sankt Johann, Altshausen, Altstätten, Amden, Amlikon-Bissegg, Amriswil, Amtzell, Andelsbuch, Andelshofen, Arbon, Arenenberg, Argenbühl, Au, Aulendorf, Bad Ragaz, Bad Saulgau, Bad Waldsee, Bad Wurzach, Bärenthal, Baienfurt, Baindt, Balgheim, Bambergen, Bargen, Bartholomäberg, Barzheim, Beggingen, Berg, Bergatreute, Beringen, Berlingen, Bermatingen, Berneck, Bernhardzell, Bettwiesen, Beuron, Bezau, Bibern, Bichelsee-Balterswil, Bildstein, Birnau, Birwinken, Bischofszell, Bizau, Blitzenreute, Blons, Bludenz, Bludesch, Bodman-Ludwigshafen, Bodnegg, Bodolz, Böttingen, Bonndorf, Boms, Bottighofen, Brand, Bregenz, Bronschhofen, Brunnadern, Bubsheim, Buch, Buchberg, Buchheim, Buchs, Bürglen, Bürs, Bürserberg, Büsingen, Bussnang, Büttenhardt, Dalaas, Damüls, Degersheim, Deggenhausertal, Deilingen, Deisendorf, Denkingen, Dettingen, Diepoldsau-Schmitter, Diessenhofen, Dingelsdorf, Dörflingen, Doren, Dornbirn, Dozwil, Düns, Dünserberg, Dürbheim, Durchhausen, Ebenweiler, Ebersbach, Egesheim, Egg, Eggersriet, Egnach, Eichenberg, Eichstegen, Eigeltingen, Ellhofen, Emmingen-Liptingen, Engen, Eriskirch, Erlen, Ermatingen, Eschach, Eschenz, Eschlikon, Ettenkirch, Felben-Wellhausen, Feldkirch, Fischbach, Fischingen, Flawil, Fleichwangen, Flums, Fontanella, Frastanz, Frauenfeld, Fraxern, Frickingen, Fridingen an der Donau, Friedrichshafen, Frittlingen, Fronhofen, Fronreute, Fußach, Gachnang, Gächlingen, Gaienhofen, Gailingen, Gaiserwald, Gaißau, Gantschier, Gaschurn, Geisingen, Göfis, Götzis, Goldach, Gommiswald, Gosheim, Gossau, Gottlieben, Gottmadingen, Grabs, Grünenbach, Grünkraut, Güttingen, Guggenhausen, Gunningen, Guntmadingen, Häggenschwil, Hagnau, Hallau, Hard, Hauptwil-Gottshaus, Hausen, Hausen ob Verena, Heerbrugg, Hefenhofen, Hegne, Heiligenberg, Heimenkirch, Heldswil, Hemishofen, Hemmenhofen, Herbertingen, Herdern, Herdwangen-Schönach, Hergensweiler, Heudorf, Hilzingen, Hittisau, Höchst, Hödingen, Hörbranz, Hofen, Hohenems, Hohenfels, Hohentengen, Hohenweiler, Homburg, Horn, Hoßkirch, Horgenzell, Hüttlingen, Hüttwilen, Immendingen, Immenstaad, Innerbraz, Irndorf, Isny, Ittingen, Jona, Kaltbrunn, Kau, Kefikon, Kemmental, Kennelbach, Kesswil, Kirchberg, Kißlegg, Klaus, Kluftern, Klösterle, Königseggwald, Königsheim, Koblach, Kolbingen, Konstanz, Kradolf-Schönenberg, Krauchenwies, Kreenheinstetten, Kressbronn, Kreuzlingen, Krumbach, Laiz, Langen, Langenargen, Langenegg, Langrickenbach, Laterns, Lauterach, Lech, Leibertingen, Lengwil, Leutkirch, Lichtensteig, Lindau, Lindenberg, Lingenau, Lippertsreute, Lochau, Löhningen, Lohn, Lommis, Lorüns, Ludesch, Lustenau, Ludwigshafen, Mäder, Märstetten, Märwil, Mahlspüren, Mahlstetten, Maierhöfen, Mainau, Mammern, Markdorf, Markelfingen, Matzingen, Meckenbeuren, Meersburg, Meiningen, Mellau, Mels, Mengen, Merishausen, Messkirch, Mittelberg, Möggers, 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PS: Diese Ortsliste ist vermutlich nicht vollständig! Aber egal, meldet Euch bei basisatlantis [at] googlemail [Punkt] com!
[ironie] Ihr seid alle blöd! Und Ihr habt alle Recht! [/ironie]
Geht man nach einem Beitrag der Süddeutschen Zeitung über Blogs, so müsste allein die Überschrift dieses Artikels reichen, um ordentlich Leser auf diese Seite zu ziehen, stellt man in der Redaktion der SZ doch fest: “In diesem Zusammenhang kann man das Bloggen nicht als Schreiben gelten lassen. Als Blogger reicht es, dass man den Massen nach dem Mund redet oder Aufmerksamkeit erregt, indem man sie beschimpft.”
Aha. So einfach ist das also. Diese rasiermesserscharfe Analyse der Blogger-Szene leitet die SZ aus einer Untersuchung des Marktforschungsinstitut TNS Infratest ab. Über diese Ansichten schreibt in diesem Artikel die Wissenswerkstatt und nimmt die Analyse dabei “lege artis” ["nach den Regeln der Kunst"] auseinander. Selbst die berühmte “Gretchenfrage” (“Nun sag, wie hast Du’s mit der Religion?”) kommt zu ihrem Recht. Das macht das ganze sehr lesenswert und sollte gewissen Leuten vielleicht mal einen Denkanstoß geben. Dummerweise steht diese Analyse in einem Blog, und die sind für diese Leute nicht relevant genug.
So steht am Schluss, dass man für ein gut besuchtes Blog doch mehr braucht, als den Massen nach dem Mund zu reden oder sie zu beschimpfen. Verdammt, es hätte so einfach sein können…
ASTERIX – ein Phänomen
“Wir schreiben das Jahr 50 vor Christus. Ganz Gallien ist von den Römern erobert… Ganz Gallien?”
Nein, natürlich nicht. Und wenn der Spruch “Perlen vor die Säue werfen” [oder wahlweise "Eulen nach Athen tragen"] auf etwas zutrifft, dann darauf, dass man noch erklären müsse, woher dieser Spruch stammt. Ob man ihn mag oder nicht, die Abenteuer von Asterix, dem Gallier, sind inzwischen schon so etwas wie ein Teil der europäischen Kultur geworden. Es dürfte kaum jemanden geben, der nicht zumindest schon mal von ihm gehört hat.
Die Geschichte von Asterix begann 1959, als der erste Teil von “Asterix der Gallier” in der französischen Jugendzeitschrift “Pilote” veröffentlicht wurde. Erfunden hatten den gallischen Krieger der Texter René Goscinny und der Zeichner Albert Uderzo (in den Alben kurz “Goscinny & Uderzo” genannt). Die ersten Abenteuer wurden zuerst in “Pilote” als Fortsetzungsgeschichte geschrieben, und dann als Album komplett nochmals veröffentlicht. Und im Verlauf der Zeit wurde Asterix ein großer Erfolg, auch international. Bereits 1965/66 erschienen die Abenteuer in Deutsch, allerdings noch als Bestandteil des vom Kauka-Verlag (von Verleger Rolf Kauka, dem Erfinder von Fix und Foxi) herausgebrachten Heftes “Lupo Modern”. Kauka jedoch drückte jedem vom Ausland gekauften Comic seinen persönlichen Stempel auf. So wurde Franquins Serie “Gaston” zu “Jo-Jo” [in der "Jo-Jo"-Gaston furchtbar stotterte] oder “Spirou und Fantasio” zu “Pit und Pikkolo” [und das ebenfalls in der Reihe auftauchende Marsupilami zu Kokomiko]. Die Gallier Asterix und Obelix wurden in der Bearbeitung zu den Germanen “Siggi und Babarras”, die sich in dem Dorf “Bonnhalla” rechts des Rheins amerikanischen Besatzern entgegenstellen. Da die Handlung der Geschichten ähnliche Wandlungen erfuhren, so dass aus dem Kampf der Gallier gegen die Römer ein Abbild von “Stammtischmeinungen” der konservativen Szene über die aktuelle Politik der 1960er Jahre wurde, und die Autoren ihr Werk so verfremdet sahen, entzogen sie dem Kauka-Verlag das Recht zum Abdruck.
Ab 1967 übernahm der Ehapa Verlag die Rechte, die er bis heute immer noch hat. Allerdings kam es bei der Veröffentlichung der bisher erschienenen Abenteuer zu einem Bruch in der Reihenfolge. Als 1968 die beiden ersten Alben erschienen, kam gerade der Zeichentrickfilm “Asterix und Kleopatra” ins Kino. Und obwohl der dazugehörige Band eigentlich Nummer 6 der Reihe ist, wurde er als Nummer 2 veröffentlicht, als “Comic zum Film”. Damit nahm dummerweise auch die Handlung ein paar Logikbrüche hin, zum Beispiel, dass Idefix, Obelix’ Hund bereits dabei ist, obwohl der erst in “Tour der France” (Nr. 5, also genau ein Album vor “Kleopatra”) zum ersten Mal auftaucht, oder die Piraten, die beim Anblick der Gallier ihr Schiff aus Angst selbst versenken, obwohl die erste Begegnung mit ihnen in “Asterix als Gladiator” (Nr. 4) stattfindet und sich mit “Tour de France” erst zum Running Gang entwickelt.
In 32 Alben und einer Sonderausgabe erlebten die Gallier seither ihre Abenteuer. Seit dem Tod von Goscinny 1977 entwickelt Uderzo allein die Geschichten, die zwar zur Zeit des römischen Imperiums spielen und diese Epoche auch sehr getreu wiedergeben, aber immer auch Bezüge zur Gegenwart haben, etwa bei den Eigenarten der verschiedenen Völkern, die Asterix auf seinen Reisen kennenlernt. Manche Zitate aus der Serie ["Wir schreiben das Jahr 50 vor...", "Die spinnen, die Römer!", "Passierschein A 38"] haben sogar Eingang in den modernen Sprachgebrauch gefunden.
Um die Reihe entsprechend zu würdigen, wurde vom Ehapa Verlag im Jahr 2000 die “Gesamtausgabe” herausgebracht. In einem großformatigen Buch mit Hardcover in blauer Lederoptik sind immer drei Alben abgedruckt. Vor den einzelnen Alben gibt es Seiten mit Informationen, wie das jeweilige Album entstand. Außerdem sind auch Kurzgeschichten rund um Asterix, die Goscinny und Uderzo erfunden haben, abgedruckt, etwa “Obelisc’h”, in der die beiden einen leibhaftigen Nachfahren von Obelix treffen und mit nach Paris in die Redaktion ihres Magazins nehmen.
Wohin die Reihe noch gehen wird, bleibt abzuwarten. Der bisher letzte Band, “Gallien in Gefahr”, der 2005 erschien, wurde etwas kontrovers betrachtet, zum einen, weil dort mit dem Auftauchen zweier außerirdischer Kulturen Science-Fiction-Elemente in die Serie eingebracht wurden, zum anderen, weil die in dem Abenteuer verarbeitete Allegorie einer Warnung vor der schleichenden Ersetzung Comics klassischer Machart durch japanische Mangas so nicht von jedem geteilt wurde. Weiters wurde bemängelt, dass die Handlung durch die Verwendung von einzelnen Bildern, die teilweise eine halbe bis eine ganze Seite einnahmen, gestreckt wurde. Auch dass sich Uderzo im Nachwort ausgerechnet vor Walt Disney, den er als “berühmten, wundervollen Druiden” bezeichnet, der es ihm (Uderzo) ermöglichte, “in einen Kessel voll Zaubertrank” zu fallen, verbeugt, wurde mit Befremden aufgenommen. Disney hatte das Zeichnen selbst bereits 1926 aufgegeben, überließ die Konzeption der Figuren anderen Künstlern und fungierte nur noch als Produzent und “Ideengeber”.
Uderzo selbst meinte, auf die Zukunft von Asterix angesprochen, dass er noch nicht am Ende sei und trotz seines Alters (er wurde am 25. April 2007 80 Jahre) gern noch ein Abenteuer zeichnen würde. Wir werden also sehen müssen, was die Zukunft dem Gallier aus der Vergangenheit bringen wird.
Die Wartezeit bis dahin kann die ASTERIX Gesamtausgabe verkürzen. Die ersten sechs Bände der Reihe (umfassend die Alben 1 bis 18) gibt es in einer Auktion, die noch bis zum 28. Oktober 2007 läuft:
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Ein weiterer Schritt
Schon wieder etwas Selbstreferenzielles, aber davon haben wir hier ja eigentlich nie abgeschworen: die Internetpräsenz des “Phantastischen Projekts” hat heute ihre Fertigstellung erlebt. Die Seiten sind erstellt, mit der Geschichte des Projekts, Personen, dem Magazin, Shops, Forum und Informationen über die ASTROCOHORS-Seite. Gleichzeitig bedeutet das, dass wir explizite Themeninhalte ab sofort unseren Partnerseiten (EP-Blog, CPARCS) überlassen. Natürlich lassen wir es uns nicht nehmen, hin und wieder darauf zurück zu kommen oder auch auf bestimmte, einzelne Beiträge zu verweisen.
