Archiv für Oktober 2006

PostHeaderIcon 31. Oktober 2006 – Neue Wege

Es ist der 31. Oktober und Halloween feiert Hochkonjunktur, interessanterweise ein Brauch, der von Europa nach Amerika exportiert wurde, um nun wieder nach Europa importiert zu werden. Seine Wurzeln hat dieses Fest in dem alten Feiertag “Samhain”. Die Kelten begingen an diesem Tag das Jahresende und gedachten der Toten, denn die Pforten zur “Anderswelt” standen weit offen. Und es wurde dem Tod des Lichtes gedacht, denn von nun an würde die Welt in Dunkelheit ruhen, es würde kälter werden, und erst die Wiedergeburt des Lichtes würde das beenden.

In der Nacht dieses Tages findet der Wechsel statt, vom Alten zum Neuen. Und auch für Das Phantastische Projekt wird es Zeit, neue Wege zu gehen. Hiermit wird der Anfang gemacht. Und zunächst werden wir innehalten, um dem Vergangenen zu gedenken, das das Fundament der Zukunft bildet.

Und dann gehen wir die neuen Wege.

PostHeaderIcon Dinge, die gehen dürfen – Abschiede

Es ist der 31. Oktober und Halloween feiert Hochkonjunktur, interessanterweise ein Brauch, der von Europa nach Amerika exportiert wurde, um nun wieder nach Europa importiert zu werden. Seine Wurzeln hat dieses Fest in dem alten Feiertag “Samhain”. Die Kelten begingen an diesem Tag das Jahresende und gedachten der Toten, denn die Pforten zur “Anderswelt” standen weit offen. Und es wurde dem Tod des Lichtes gedacht, denn von nun an würde die Welt in Dunkelheit ruhen, es würde kälter werden, und erst die Wiedergeburt des Lichtes würde das beenden.

So ein Tag ist wiederum ein guter Zeitpunkt, kurz anzuhalten und sich einen Blick zurück zu erlauben. Der Tod zeigt seine Allgegenwärtigkeit ganz besonders und wer im letzten Jahr, oder auch davor, einen geliebten Menschen verloren hat, kann diesem gedenken. Aber der Tod ist auch anders allgegenwärtig, nämlich durch die Endlichkeit der Dinge. Daher kann man nun auch zurückblicken auf Ereignisse und Erlebtes, das Vergangenheit ist. Und man kann die Gelegenheit ergreifen, Vergangenes in der Vergangenheit zu lassen. So wie ich es tun will, ich habe einiges aus der Vergangenheit abzugeben (DVDs, Bilder, Uniformen, Abzeichen, Requisiten…). Denn Dinge dürfen enden, damit Neues entstehen kann.

Doch die Symbolik mit dem Tod mag vielleicht nicht ganz da hineinpassen, auch wenn sie die beste Allegorie ist. Denn den Tod eines Lebewesens bekommt man sehr deutlich mit. Mit anderen Dingen ist das manchmal nicht so, etwa bei Freundschaften, bei denen man den Tod hin und wieder nicht sofort mitbekommt, sondern erst später, wenn man aufmerksam zurückblickt. Darüber habe ich mir Gedanken gemacht, und als ich neulich einkaufen war, kam ich an einem Ständer vorbei, an dem Kalender für das Jahr 2007 verkauft wurden. Einer davon sprach mich spontan an, denn er trug den Titel “Neue Wege”. Ein sehr schöner Kalender mit verschiedenen Motiven und dazu passenden Sinnsprüchen. Und wie ich mir den Kalender so betrachtete, fiel mir etwas ein, das ich erlebt hatte.

Als ich in die Stadt gezogen bin, in der ich heute wohne, wollte ich die Umgebung etwas besser kennen lernen. Ich betrachtete mir also eine Karte und stieß auf ein Waldstück, in dem es eine Quelle geben sollte, die mit dem Namen “Wolfsbrunnen” markiert war. Ich nahm mir vor, an meinem nächsten freien Tag in diesem Wald spazieren zu gehen und diese Quelle zu suchen. Nun, der Vorsatz war einfacher als die Durchführung, denn die Karte zeigte jeden Weg im Wald gleich an, aber in Wirklichkeit waren diese sehr unterschiedlich. Manchmal konnte man nicht mal erkennen, wann ein Weg endete und der nächste begann, auch wenn das auf der Karte so eingezeichnet war. Und so, denke ich, ist es mit dem Leben auch. Wir gehen unseren Weg durch den Wald und haben eine Karte mit unseren Vorstellungen dabei, die uns allerdings nur einen Anhaltspunkt geben kann. Alles Weitere müssen wir sehen, wenn wir vor Ort sind. So kann es sein, dass wir irgendwann anhalten und feststellen, dass wir schon auf einem ganz neuen Weg sind, während andere, die uns bis dahin begleitet haben, woanders hingegangen sind. Und wenn wir sie durch das Dickicht des Waldes noch erspähen können, können wir sie grüßen und ihnen alles Gute wünschen.

An jenem Tag im Wald musste auch ich “neue Wege” beschreiten, denn irgendwann stellte ich fest, dass ich den letzte Weg, der mich direkt zum “Wolfsbrunnen” führen sollte, deswegen nicht fand, weil er völlig überwuchert war. Erst durch genaues Hinsehen konnte ich ihn erkennen. So arbeitete ich mich durchs Gebüsch und wurde damit belohnt, dass ich letztlich an der Quelle ankam. Und dann? Ich blieb dort eine Weile, betrachtete die Natur – und dann ging ich wieder. Eben wie im Leben, es gibt Situationen und Orte, die wir loslassen dürfen, egal wie ungern wir das tun.

Auch ich musste dieses Jahr einiges hinter mir lassen. Und ein Tag wie der heutige gemahnt daran, nicht im Zorn zurück zu blicken und nicht an Vergangenem zu hängen. Man kann sich Dinge aufheben, die einem eine kleine Erinnerung geben an das, was vorbei ist, und dass es eine gute Zeit mit guten Menschen war. Aber man darf diese auch loslassen, niemand ist verpflichtet, alle Stücke als Mahnung zu behalten.

Eine Sache, die ich hinter mir lassen möchte, ist das Projekt vom “Raumschiff HIGHLANDER”. Und aus dieser Zeit habe ich noch einige Dinge, von denen ich festgestellt habe, dass sie bei mir verstauben. Eigentlich ist das schade, denn es gibt bestimmt Menschen, die daran Freude hätten. Und hier kommt eine interessante Theorie des Unternehmensberaters Hans-Peter Zimmermann aus der Schweiz zum Tragen. Es gibt Menschen, die das Geld verteufeln und ihm die Schuld geben, dass die Menschheit schlecht ist. Zimmermann jedoch sieht im Geld nichts weiter als eine Form der Energie. Immerhin wurde Geld nur deswegen erfunden, damit sich die Menschen nicht immer fragen müssen, wie viel Hühner ist eine Kuh wert – und wenn ich mit zwei Ziegen zahle, wie viel Schafe bekomme ich dann als Restgeld heraus? Es wurde geschaffen, damit man eine konkrete Vergleichsmöglichkeit hat. Dass Hans-Peter Zimmermann in Geld Energie sieht, hat noch eine praktische Konsequenz: Energie muss fließen. Wir kennen das von Batterien, wenn wir diese nicht benutzen, verlieren sie langsam die Energie, die sie in sich gespeichert haben. Nur wenn die Energie fließt, kann sie Nutzen bringen.

Und hier kommen wir zurück zum Ausgangspunkt dieser Gedanken: Ich möchte die Vergangenheit hinter mir lassen, nicht im Zorn, sondern damit ich wieder auf das Stück des Weges achten kann, das vor mir liegt. Wenn ich ständig nach hinten schaue, laufe ich Gefahr, über einen Stein oder eine Wurzel zu stolpern. Doch habe ich einige Sachen, die ich deswegen abgeben sollte, weil sie nur verstauben. Das Alte muss beendet werden, damit Neues beginnen kann, damit ich mich neuen Wegen zuwenden kann. So gebe ich also die Stücke der Vergangenheit ab, transformiere sie in Energie (Geld) und verwende die Energie für etwas Neues.

Ich habe mich in den letzten Tagen schon von vielen Dingen der Vergangenheit getrennt, auch über die Altkleidersammlung, denn auch dies ist eine Form des Energietransfers. Andere würden vielleicht von “Simplify your Life” sprechen, aber es läuft im Endeffekt auf das Gleiche hinaus. Nun möchte ich mich von weiteren Sachen trennen, von denen ich hoffe, dass sie ihrem neuen Besitzer Freude bereiten. Es handelt sich um einige Sachen vom und um das “Raumschiff HIGHLANDER”.

Ich schaue auf den neuen Weg vor mir, und wenn ich hin und wieder mal umdrehe, um den Wald zu betrachten, den ich bereits durchquert habe, stelle ich fest: es war eine schöne Zeit. Was jetzt kommt, ist die Zeit des Sammelns, von neuen Ideen, neuen Energien und was man daraus machen kann. Ruhen in der Dunkelheit.

Wer interessiert ist an den Dingen, die ich hinter mir zu lassen habe, der kann sich ja mal meine eBay-Seite anschauen, wo sich diese befinden. Der November hat 30 Tage, und 30 Artikel habe ich eingestellt, eines für jeden Tag. Weitere 25 Artikel (eine schöne Zahl) habe ich auf meiner Seite bei hitflip.de zum Tausch anzubieten.

PostHeaderIcon Sturmflutenwelt "Blanker Hans" – Ereignisse von gestern… und vielleicht von morgen?

Das Szenario der Wissenschaftler ist eindeutig – wir müssen mit extremeren Wettersituationen und einem Ansteigen des Meeresspiegels rechnen. Wir müssen uns also in Zukunft auf mehr Stürme und auch auf Sturmfluten einstellen. Aber wie kommt eigentlich eine Sturmflut zustande? Und wie kann man sich schützen? Fragen wie diese beantwortet seit dem 15. April 2006 das Sturmflutenmuseum “Blanker Hans”, das uns einen Einblick in vergangene Ereignisse gewährt, die meteorologischen Zusammenhänge erklärt und damit zeigt, auf was wir morgen vielleicht treffen könnten.

Es war am Freitagabend des 16. Februar 1962 als er plötzlich wieder da war. Schon seit Jahren hatte man nichts mehr von ihm gehört. Doch nun stand er unmittelbar vor unzähligen Türen und zeigte sein tosendes, wahres Gesicht – der Blanke Hans (norddeutscher Begriff für die tosende und raue Nordsee) war zurückgekehrt. Die ersten Deiche waren schon gebrochen und in Panik verließen die Dithmarscher ihre warmen Wohnzimmer und fanden in der höher gelegenen Gaststätte “Zum Deichgrafen” Zuflucht. Dachten sie…

Seit dem 15. April 2006 wütet das wilde Meer am Büsumer Kutterhafen: Besucher der “Sturmflutenwelt Blanker Hans”, der neuen Attraktion des Nordsee-Heilbads, tauchen in virtuelle Flut-Welten ein. Auf der Fahrt in einer “Rettungskapsel” geht?s mitten hinein ins Abenteuer. Eine Ausstellung bietet zudem Informationen über den Wasserkreislauf, Wetter-Phänomene, Gezeiten oder die Geschichte der Sturmfluten und des Küstenschutzes.

Der erste Spatenstich im August 2005 leitete den Bau für die neue Attraktion ein. Mit dem Projekt “Blanker Hans” bekommt das Nordsee-Heilbad Büsum eine für Schleswig-Holstein einzigartige Erlebniswelt, die Touristen und Einheimischen ein weiteres Ausflugs-Highlight bietet. Hier erleben Besucherinnen und Besucher aller Generationen die enormen Naturgewalten des “Blanken Hans” sinnlich und spielerisch. Es werden Geschichte der Region, Information und Erlebnis auf eine besondere Weise miteinander verknüpft. Der Fahrgast erlebt multimedial natürliche Kreisläufe. Sinnliche Erfahrung und spielerisches Lernen durch interaktive Angebote nehmen in der Büsumer Sturmflut-Erlebniswelt einen großen Raum ein. Mit dem neuartigen Konzept werden sowohl die jungen Menschen als auch die Altersklasse der Seniorinnen und Senioren emotional angesprochen. “Erlebniswelt Sturmflut” berührt alle Sinne. So wird der beabsichtigte Lernprozess Teil des Erlebens. Besucher können auf eigene Initiative unterhaltend und informativ die Themen wie z.B. Gezeiten, Klimawandel und Sturmfluten verstehen und erfahren.

Der “Bahnhof” für den Ausflug in die Welt der Sturmflut-Rettungskapsel liegt an der B203, die direkt nach Büsum hinein führt. Das Areal für die Erlebniswelt umfasst mehr als 6000 Quadratmeter. 200.000 Menschen werden pro Jahr in dem 7,5 Millionen Euro teuren wellenförmigen Themen-Zentrum am Kutterhafen erwartet.

Das Nordsee-Heilbad Büsum realisiert diese einzigartige Besucherattraktion mit Hilfe des Deutschen Pavillons der Weltausstellung 2005 in Japan. Der “Experience Ride” war das Kernstück der deutschen Präsentation in Japan und wurde nach Ende der Weltausstellung abgebaut und nach Büsum verschifft, um dort Teil der Sturmfluten-Erlebniswelt zu werden.

Mehr Informationen (Anreise, Öffnungszeiten, Eintrittspreise) erhalten Sie unter www.blanker-hans.de.

PostHeaderIcon Achtung – ich mache Werbung!

So – mit der Überschrift ist ja wohl alles gesagt und niemand kann behaupten, ich hätte ihn oder sie nicht gewarnt: dieser Eintrag ist Werbung! So, und jetzt wurde es nochmal gesagt.

Warum aber und wofür? Nun, ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass es ganz uneigennützig ist. Nein, es bringt mir zwar nicht (wie den meisten Menschen, die Werbung machen) finanzielle Vorteile, aber dafür hilft es mir vielleicht dabei, Dinge loszuwerden. Wer ein paar der Einträge in diesem Blog verfolgt hat, der hat auch mitgekriegt, dass ich immer mal wieder versuche, Sachen loszuwerden, die sich bei mir so angesammelt haben. Dafür habe ich inzwischen eine neue Möglichkeit entdeckt, und die möchte ich heute weitergeben. Das ganze nennt sich “Hitflip”.

“Hitflip” ist eine Tauschbörse für DVDs, CDs, Bücher und Computerspiele. Allerdings nicht wie diese Downloadplattformen, bei denen man ständig mit einem Bein im Gefängnis steht. Nein, es ist legal, denn es geht um Originale. Wenn man – so wie ich – zum Beispiel DVDs hat, die man sich mal gekauft hat, aber nun feststellt, dass man sie sich doch nicht mehr anschaut, so kann man diese bei Hitflip einstellen. Das funktioniert über den EAN-Code (bei Büchern entsprechend die ISBN), den man eingibt. Hitflip kann anhand des Codes identifizieren, um welches Produkt es sich handelt. Jedes Produkt hat einen gewissen “Wert”, der in so genannten “Flips” ausgedrückt wird. So haben DVDs beispielsweise einen Wert zwischen 2 und 4 Flips, ganze Staffeln von Serien auf DVD beispielsweise 7 Flips. Wenn ich nun ein Produkt einstelle, das ein anderer haben möchte, bekomme ich eine Mitteilung, wem ich das Produkt zu schicken habe, kann mir sogar einen Adressaufkleber ausdrucken lassen und nach meinem Versand werden meinem Konto die enstprechenden Flips gutgeschrieben.

Diese Flips kann ich dann natürlich dazu verwenden, andere Produkte anzufordern. Wie schnell ich diese Produkte bekomme, hängt davon ab, wieviel andere Mitglieder von Hitflip das gleiche haben wollen und wie oft es zum Tauschen angeboten wird. Wenn also heute eine DVD neu auf den Markt kommt, dann wird sie morgen nicht gleich bei Hitflip angeboten werden. Als jemand, der ein Produkt bekommt, muss ich eine Gebühr von 0,99 Euro an Hitflip zahlen. So finanziert sich das ganze. Gleichzeitig werden von meinem Flip-Konto die entsprechende Anzahl Flips abgebucht.

Natürlich, sollte ich feststellen, dass das Produkt, das ich erhalten habe, nicht meinen Vorstellungen entspricht (zum Beispiel ein Film auf DVD, dessen Handlung doch schlechter war als gedacht), kann dieses sofort wieder bei Hitflip einstellen und weitertauschen. Wenn es jemand anderes haben will, bekomme ich meine Flips wieder gutgeschrieben und kann das nächste Produkt tauschen.

Wenn ich gar nichts zu tauschen habe, kann ich auch Flips kaufen, die Preise sind gestaffelt, sprich: Je mehr Flips auf einmal ich kaufe, desto billiger wird 1 Flip. Weiter gibt es keinerlei Kosten, kein Abo, keine Verpflichtung, keine Anmeldegebühr, nichts. Man kann sich also anmelden und sich das ganze mal anschauen, ohne Verpflichtung.

Die Flips bieten eine gewisse Sicherheit, denn damit ist eindeutig festgelegt, was ein Produkt “kostet”. Wenn ich also eine bestimmte DVD haben will, kann ich sichergehen, dass sie nur die angegebene Anzahl Flips kostet, unabhängig davon, von wem ich sie erhalte. Sollte ich der Meinung sein, dass ein “Flip-Preis” für ein Produkt zu hoch oder zu niedrig angesetzt ist, so kann ich mit den Leuten von Hitflip Kontakt aufnehmen und sie darauf hinweisen.

Habe ich Sie neugierig gemacht? Na hoffentlich, denn dann kommen wir zu dem Teil, bei dem ich von diesem Eintrag profitiere: Wenn Sie sich bei Hitflip anmelden (zur Anmeldeseite geht es gleich hier, Sie erhalten dort für Ihre Anmeldung 1 Flip gratis zum Einstieg), dann haben Sie vielleicht Interesse an ein paar Artikeln, die ich in meiner Hitflip-Bibliothek eingestellt habe: schauen Sie mal hier!

Und nocht ein Vorteil für Sie: Sie können Freunde per eMail für Hitflip anwerben. Wenn Sie das tun, erhalten Sie im Gegenzug 3 Freiflips, für die Sie wiederum Produkte anfordern können. Und je mehr Leute dabei sind, desto mehr Tauschgüter befinden sich auf dem Markt.

Ich habe bisher eigentlich nur gute Erfahrungen mit Hitflip gemacht. Es hat gegenüber andere n Plattformen wie z. B. Auktionen Vorteile, denn wenn ich feststelle, dass ich einen Fehlkauf getan habe, ist es sehr einfach, das Produkt wieder zum Tausch freizugeben. Außerdem wird das entsprechende Produkt anhand des EAN-Codes eindeutig erkannt.

So, und zum Abschluss würde ich noch gerne einen markanten Werbespruch zum Besten geben, sowas wie “Hitflip – Da flippe ich gerne aus!”. Leider ist mir nichts geistreiches eingefallen, deswegen lasse ich es.

Viel Spaß beim Tauschen!

Nochmal die Links:
Die Anmeldeseite von Hitflip.de
Meine Bibliothek bei Hitflip

PostHeaderIcon 40 Jahr Star Trek – Ansichten und "Firefly" als Allegorie einer Fortsetzung?

Am heutigen Tag strahlt der Sender KABEL 1 die beliebtesten Star-Trek-Episoden aus, angefangen am Nachmittag, Ende heute Abend.

An diesem Satz ist etwas merkwürdig. Lesen Sie ihn nochmals, falls es Ihnen nicht schon aufgefallen ist, und denken Sie nach. Ich warte so lange.

Na, gemerkt? Es ist von “KABEL 1″ die Rede. Und das, obwohl doch SAT 1 eigentlich “der Star-Trek-Sender” ist (zumindest haben sie das in einer Eigenwerbung immer behauptet). Doch die Zeiten haben sich geändert. Dieses Jahr feiert STAR TREK sein 40jähriges Jubiläum… und das ruhiger als je zuvor. Vorbei die Zeiten, in denen es noch “Star-Trek-Nächte” gab. Paramount hat es nicht einmal geschafft, sich rechtzeitig auf einen neuen Kinofilm zu einigen, der zum Jubiläum hätte in die Kinos kommen können. In der Tat gibt es selbst bis jetzt nur einige wenige veröffentlichte Tatsachen über einen neuen Film.

Was ist passiert? Nach dem Erfolg der “Classic”-Serie und der “Nächsten Generation” sind die Produzenten etwas experimentierfreudiger geworden. Als sie sahen, dass mit der “Nächsten Generation” und “Deep Space Nine” zwei Serien parallel liefen und es funktionierte, wurde das gleich wieder ausprobiert (mit “Voyager”). Das funktionierte auch noch ganz gut. Aber dann überkam die Produzenten der experimentelle Übermut. “Enterprise” hieß die neue Serie. Wie stark der Erfolg der drei “Star-Wars-Prequel”-Episoden an der Entscheidung mitspielte, lässt sich nur spekulieren, jedenfalls wollten die Produzenten ihre Serie zurück an ihre Wurzeln führen, in eine Zeit noch vor der “Classic”-Serie. Damit hatten Inkonsestenzen innerhalb der Reihe Hochkonjunktur, die allerdings schließlich damit erklärt wurden, dass ein temporaler kalter Krieg tobte und die Zeitlinie verändert wurde.

Die “Enterprise” geriet ins Schlingern und erreichte die 7 Jahre, die drei der Vorgänger-Serien hingelegt hatten, nicht. Im Gegenteil, dieses frühzeitige Ende sowie das offenbar schlechte Abschneiden des Kinofilms “Star Trek – Nemesis” machten die Katastrophe perfekt. Und das kurz vor dem Jubiläum. Nun wurde beraten, was man tun könnte. Verschiedene Konzepte wurden aufgebracht und wieder verworfen. Sollten die Crews von “Deep Space Nine” oder “Voyager” in einem neuen Kinofilm auftauchen. Oder doch noch mal zumindest ein Teil der Besatzung der “Nächsten Generation”? Oder soll eine ganz neue Crew eingeführt werden, die fortan nur in den Kinofilmen ihre Abenteuer erleben würde? Die Diskussionen darüber führten zum Stillstand des ganzen Projekts. Filmideen wurden verfasst und wieder verworfen. Zuletzt drang an die Öffentlichkeit, dass ein neuer Kinofilm um die Abenteuer der “Classic”-Crew gehen soll, mit einem blutjungen James T. Kirk. Ob diese – zunächst einmal wenig originelle – Idee Erfolg haben wird, muss sich zeigen. Jedenfalls wurde in all dem Chaos das 40jährige Jubiläum einfach verpasst.

Das brachte mich auf eine ganz eigene Theorie, denn doch, es gibt eine Fortsetzung, und sie heißt…

…”Firefly”.

Wie das? Nun, das Grundkonzept von Joss Wheedons Serie kann man als Allegorie auf die Ereignisse rund um Star Trek sehen. FIREFLY spielt im 26. Jahrhundert, also ca 150 bis 200 Jahre nach der “Nächsten Generation”. Die Menschheit musste die Erde verlassen, weil deren Resourcen aufgebraucht waren und hat sich in einem anderen Sonnensystem niedergelassen, ähnlich den Menschen die seinerzeit nach Amerika aufgebrochen sind. Und ähnlich wie im wilden Westen sind auch die Zustände in dem neuen System, während der Verwaltungsapparat der “Allianz” versucht, sowas wie Ordnung herzustellen, herrscht besonders in Grenzgebieten doch das Gesetz der Faust und des Revolvers.

Wo ist nun der Zusammenhang? Also, die Resourcen der Erde sind erschöpft = die Produzenten von Star Trek hatten nicht (oder zumindest nicht rechtzeitig) die richtigen Ideen, um die Serie wieder in Schwung zu bringen. Und manche Fans wünschten sich, dass etwas geschieht, vielleicht auch eine etwas radikalere Maßnahme = die Menschheit gibt die Erde auf und siedelt in ein fremdes System um. Also ist man gezwungen, nochmals “von vorn” anzufangen, und da haben wir sie, die Handlung von FIREFLY. Leider ist die Serie auch bereits wieder eingestellt worden, aber der Kinofilm “Serenity” lässt hoffen. Ich jedenfalls kann die Serie nur empfehlen – und ich stehe da nicht allein…

Was “Star Trek” betrifft, da steht die Zukunft wohl – im wahrsten Sinne des Wortes – in den Sternen. Immer wieder gab es Verlautbarungen, Dementis, Ankündigungen, Termine, Terminverschiebungen… wir können es wohl erst glauben, wenn wir im Kinosessel sitzen und den neuen Film zu sehen bekommen, wie auch immer er heißen mag und zu welcher Zeit auch immer er spielt.

Und trotzdem: Happy Birthday, Star Trek!

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