Archiv für September 2006

PostHeaderIcon 29. September 2006: CPARCS Fans

Neu – die Fanseite der Fans von CENTER PARCS ist jetzt generell unter http://www.summertimeparcs.de zu erreichen und auch sonst werden ein paar Dinge im Verlauf der nächsten Wochen und Monate umgestellt. Deswegen wollen wir uns heute mal die Geschichte der Parks ansehen:

Piet Derksen, Firmengründer, eröffnet in Rotterdam auf 1.000 qm ein Sportgeschäft mit dem Namen Sporthuis Centrum. Innerhalb von wenigen Jahren wächst die Zahl der Sporthuis Centrum Geschäfte auf 17 an.

1968
Beginn der Firmentätigkeit durch die Eröffnung des Bungalowparks De Lommerbergen in Reuver (NL) mit 30 Bungalows und einem Freibad.

1976-1980
Modifizierung der bisher eröffneten Bungalowparks. Die Zahl der Freizeiteinrichtungen und Restaurants wird vergrößert.

1978
Die Läden von Sporthuis Centrum Recreatie werden verkauft, so dass sich das Management voll auf den Ausbau der Parks konzentrieren kann.

1980
Eröffnung des Parks De Eemhof, der erstmals mit einem subtropischen Schwimmparadies ausgestattet ist.

1981
Eröffnung des ersten Bungalowparks außerhalb der Niederlande: Erperheide (B).

1983
Eröffnung des Verkaufsbüros in Köln.

1986
Sporthuis Centrum Recreatie ändert seinen Namen. Zukünftig firmiert das Unternehmen unter dem Namen Center Parcs.

1987
Eröffnung des ersten Parks in England: Sherwood Forest.
Erste Überdachung des Parc Plaza in De Vossemeren (B)

1989
Der Firmengründer, Piet Derksen, verkauft seine Geschäftsanteile. Center Parcs wird Tochter der schottischen Brauerei Scottish & Newcastle plc.

1998-2000
Center Parcs investiert in ein Milleniumkonzept, durch das alle Parks mit neuen Produktinnovationen ausgestattet werden.

2001
Center Parcs Europe (Kontinentaleuropa) wird 50/50 Tochter des französischen Reiseveranstalters Pierre & Vacances und der Deutsche Bank Tochter DB Capital Partners (später MidOcean). Joint Venture mit Gran Dorado.

Center Parcs England wird zu 100 Prozent von DB Capital Partners übernommen.

2002
Kauf des britischen Parks Oasis und Umbenennung in Oasis Whinfield Forest.

Januar 2003
Center Parcs und Gran Dorado werden unter der Dachmarke Center Parcs geführt.

Portfolio-Erweiterung um fünf ehemalige Gran Dorado Parks:

Port Zélande (NL)

Park Zandvoort (NL)

Park Loohorst (NL)

Park Heilbachsee (D)

Park Hochsauerland(D)

September 2003
Pierre & Vacances übernimmt Center Parcs Europe zu 100 Prozent (MidOcean und Pierre & Vacances einigen sich auf die Übernahme der verbleibenden 50 Prozent von MidOcean durch Pierre & Vacances).

MidOcean verkauft Center Parcs UK an ein Konsortium von Investoren und bekommt eine Börsennotierung am Alternative Investment Market (AIM).

Januar 2004
Übernahme des Nordsee Tropen Parc Tossens an der norddeutschen Küste. Später Umbenennung in Butjadinger Küste.

2004
Pierre & Vacances beschließt den Bau eines dritten französischen Parks, L’Ailette, 120 km nordöstlich von Paris. Die Eröffnung ist für Sommer 2007 geplant.

Dieser Post enthält offizielle Informationen von Center Parcs.
(c) Public Relations Groupe Pierre & Vacances / Center Parcs Germany

Angebot von Center Parcs

PostHeaderIcon Lade dieses Lied nicht runter! – "Weird Al" Yankovics neuer Streich

Wie bekannt “Weird Al” Yankovic in Deutschland oder in Europa ist, kann ich nicht sagen. Alles, was ich weiß, ist, dass seine Lieder bei uns eigentlich nicht im Radio gespielt werden, was sehr schade ist. Dafür durfte das deutsche Publikum ihn im Kino bestaunen, und zwar in “Die nackte Kanone”, “Die nackte Kanone 33 1/3″ und “Agent 00″. Während er in den ersten beiden Filmen einen Kurzauftritt hat, hat er für den Film “Agent 00″ das Titellied “Spy Hard”, das im Stil des James-Bond-Titelliedes “Thunderball” aufgemacht ist, geschrieben und gesungen.

Und da sind wir auch schon bei den Dingen, die “Weird Al” so komponiert: Es sind Parodien, meistens auf ein direktes Vorbild bezogen. Michael Jacksons “Bad” wird zu “Fat”, “Beat it” zu “Eat it!”, Madonnas “Like a Virgin” zu “Like a Surgeon”… und so weiter. Aber er komponiert auch selbst, zumeist auch parodistische Lieder (wie zum Beispiel “You don’t love me anymore”, in welchem er feststellt, dass seine Partnerin ihn wohl nicht mehr liebt, denn sie hat seinen Kaffee vergiftet, seine Bremsen am Auto manipuliert, sein Gesicht auf den heißen Grillrost gedrückt, ihn in den Aufzugschacht geschubst… etc.). Ich selbst bin durch einen Zufall auf “Weird Al” aufmerksam geworden und seither ein Fan von ihm, wenngleich es schwierig war, in Deutschland – vor allem in Nicht-Großstädten – seine CDs zu kriegen.

Von seiner neuesten CD habe ich nun zufällig ein Lied entdeckt, das wunderbar in die auch in Deutschland geführte Debatte um Urheberrechte und Lieddownloads hineinpasst. Es heißt (passenderweise) “Don’t download this Song”, das Video kann man hier anschauen. Also, mir hat’s gefallen… :-) (Besonders als “Weird Al” begründet, warum er Geld mit seinen Liedern verdienen muss: “And diamond-studded swimming pools, these things don’t grow on trees…”

“Weird Al” hat bei myspace.com auch eine eigene Seite. Da kann man verschiedene Lieder probehören (wie auch “Don’t download this Song”), die Texte lesen und… sich “Don’t download this Song” herunterladen. Umsonst. Das ist jetzt kein Witz. Seine myspace-Seite ist hier, seine offizielle Seite hier.

PostHeaderIcon Tag-und-Nacht-Gleiche des Herbstes

Der 21. September bildet die Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche auf dem Weg der immer kürzer werdenden Tage in Richtung Winter. Unsere Vorfahren feierten ein Fest mit Namen ?Mabon?, das sich als “Erntedankfest” bis in unsere Tage erhalten hat. Allerdings mag den meisten Menschen der “Erntedank” etwas befremdlich vorkommen, denn die Wenigsten sind mit Saat, Aufzucht und Ernte von Pflanzen befasst. Mal ganz davon abgesehen, dass es inzwischen die meisten Früchte zu fast jeder Jahreszeit im Supermarkt gibt.

Nichtsdestotrotz ist dies ein guter Zeitpunkt der Rast und des Rückblicks. “Ernte”, das hat nicht nur zu tun mit den Feldfrüchten, sondern auch mit den Früchten anderer Arbeit. Dem Rüstzeug für die beginnende Zeit der Dunkelheit.

Auch zeigt uns der Jahreslauf auf diese Weise, wie alles im Leben seinen Platz findet und warum. Die Zeit der Dunkelheit, der Ruhe, sie muss sein, damit im nächsten Jahr wieder Neues entstehen kann.

An diesem Tag stehen wir eigentlich – so wie bei der Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche – genau in der Mitte der Dinge, exakt zwischen dem Schatten und dem Licht. Der Ausgleich ist wieder hergestellt. Und wie steht es mit uns? Mit unserem Ausgleich? Lassen wir uns von unserer Umwelt so stark beeinflussen, dass wir das Bipolare gegen das Unipolare eintauschen? Es wird erzählt, man müsse sich für eine Seite entscheiden und so beweisen, ob man ein guter oder ein schlechter Mensch ist. Doch so einfach ist das nicht. Es geht nicht darum, sich einmal zu entscheiden und durch diese Entscheidung lebt man fortan nur noch auf der einen Seite. Denn es reicht nicht, eine Entscheidung zu fällen – die Entscheidung ist ständig gefragt. Und es geht nicht darum, eine Seite zu bevorzugen, es geht darum, den Ausgleich zu schaffen. Die Natur regelt das auf die Weise, dass es für alles eine Zeit gibt. Wir jedoch müssen es regeln, indem wir verschiedene Faktoren berücksichtigen, unsere Umgebung, andere Menschen? Es ist ein wenig kompliziert und es erfordert Einfühlungsvermögen sowie die Erkenntnis, dass wir nicht allein auf dieser Erde sind und dass wir selbst nicht das Maß aller Dinge sind.

So stellt sich die Frage: Was habe ich gesät – und was werde ich ernten? Habe ich den sprichwörtlichen Wind gesät, von dem ich einen Sturm ernten werde? Habe ich gut auf meine Saat geachtet und sie gepflegt oder einfach nur in die Erde geworfen und sich selbst überlassen, ganz nach dem Motto “Mach mal”? Dann darf ich mich nicht wundern, wenn nichts gewachsen ist – oder nicht das, was ich säen wollte.

Und wie betrachte ich das Feld des Nachbarn? Neidisch, weil dieser etwas zur Blüte gebracht hat, das ich nicht habe? Oder kann ich mich für ihn freuen, dass ihm dies gelungen ist? Neid mag den Wunsch wecken, die Früchte des Nachbarn an mich zu bringen, ihm heimlich in der Nacht das Feld leer zu räumen. Doch freundliches Begegnen mag die Möglichkeit eröffnen, sich auszutauschen oder zu teilen. So mag man vielleicht doch noch etwas von den begehrten Früchten bekommen, ohne dafür zum Dieb werden zu müssen.

Es ist nicht einfach. Die Menschen machen es nicht einfach. Die Natur macht es anders. Sie schickt den Winter nicht, weil sie uns so gerne frieren sieht, sondern weil eine Zeit der Erholung und der Ruhe eintreten muss, bevor im nächsten Frühjahr das Leben wieder zu blühen beginnt. Deswegen ist es wichtig, auf diese Zeit vorbereitet zu sein. Was nehmen wir mit, was haben wir geerntet und für den Winter eingelagert? Haben uns Menschen dabei geholfen? Wenn ja, so wäre es ein guter Zeitpunkt, diesen für die Hilfe zu danken. Und dann können auch wir langsam die Ruhe einkehren lassen, während die Tage kürzer und die Temperaturen niedriger werden. Es ist Zeit für eine Bestandsaufnahme und einen Überblick.


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