Archiv für April 2006

PostHeaderIcon Dem Deutscher Language Episode V: Die Anglizismen schlagen züruck

Manchmal ist es schön zu sehen, dass man nicht allein ist in der Welt…

Hier eine kleine Auswahl von ein paar Blogs, die sich ebenso ihre Gedanken um die Anglizismen gemacht haben:

Neues von kahera: Macht das Sinn?

Kefas Welt: Anglizismen oder sowas in der Art

Spreeblick Blog: Make Sense No More

Die dümmsten Anglizismen

Und für jene, die noch mehr wollen:

Blogsearch: Anglizismen

Und alle Episoden von “Dem Deutscher Language” in diesem Blog:

Episode I
Episode II
Episode III
Episode IV

PS: Und jetzt die Masterfrage: Warum heisst es im Titel “Die Anglizismen schlagen züruck” und nicht “zurück”?

Dies geht auf einen berühmten Schreibfehler zurück, der offenbar nicht entdeckt wurde und auf diese Weise über Jahre den Titel von “Krieg der Sterne Episode V” zierte: Dort stand am Anfang des Films über der Laufschrift mit der Einführung deutlich zu lesen: “Das Imperium schlägt züruck”…

PostHeaderIcon Werbung – wenn ja, wofür?

Nun, manchem ist es sicher schon aufgefallen, dass auf diesen Seiten und auch in diesem Blog Werbung betrieben wird. Werbung, die in den meisten Fällen zum Thema passt. Auch im Newsletter des Phantastischen Projekts wird Werbung betrieben. Manchmal stellt sich die Frage, muss sie sein – und wenn ja, wofür soll dann geworben werden?

Bei der Beantwortung dieser Frage stecken wir in einem Definitionsdilemma. Wie definieren wir das “muss” in der Frage? Und vermutlich würden wir in den meisten Fällen darauf kommen, dass die Werbung nicht sein “muss”. Sie ist – zumindest auf dieser Seite – nicht unbedingt lebensnotwendig. Aber sie hilft, denn bei so einem Projekt will eben sehr viel finanziert werden. Alles, was hereinkommt, ist wichtig und hilft. So haben wir uns bemüht, die Werbung nicht zu aufdringlich zu gestalten. An den Bannern selbst können wir nichts ändern, die sind uns vorgegeben.

Für was sollte die Werbung sein? Idealerweise passend zum Inhalt der Seite. Und da ich persönlich die Fäden des Projektes in der Hand halte, habe ich noch einen Vorteil: ich kann Werbung nur für Produkte gestatten, mit denen ich einverstanden bin. Es gibt keine “Quote”, die eine Werbung erfüllen muss und es gibt keine Gedankengänge im Sinne von “ja, die Besucher dieser Homepage könnten Erdbeereis sehr mögen, also lass uns für Erdbeereis Werbung machen” (in der Tat gab es einmal eine Studie, welche Eissorte die Leser einer bestimmten Sorte Bücher am Liebsten mögen, so dass die Verlage in den entsprechenden Werken die passende Sorte bewerben konnten; so weit ich mich erinnere, wählten Science-Fiction- und Fantasy-Fans am Häufigsten die Sorte “Erdbeere”). Es gibt nur die Überlegung, ob ich es vertreten kann, dass Besucher dieser Homepage dieses oder jenes Produkt kaufen oder diese oder jene Homepage nutzen. Die meisten Produkte oder Dienstleistungen nutze ich auch selbst, wie eBay, AMAZON, Brockhaus, den ADAC, das Fotobuch oder New Worlds Rollenspiele.
Und wenn jemand nicht auf diese ganze Werbung eingehen will? Er oder sie muss nicht. Das wird gerne vergessen. Gut, es wird einem manchmal etwas schwer gemacht, da man sich den Werbebildern nicht entziehen kann. Vieleicht ist das ein Ansporn, sich mit der Umwelt aktiver auseinander zu setzen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Das mag in der heutigen Zeit schwieriger geworden sein, aber es ist möglich.

In diesem Sinne, wenn Sie wollen, dann beachten Sie doch die nachfolgende Werbung für etwas, auf das ich vor kurzem aufmerksam gemacht wurde und das ich inzwischen auch selbst nutze. :-)
Und wenn Sie nicht wollen, dann fahren Sie doch einfach fort damit, diese Seite zu lesen und beachten Sie das hier gar nicht:


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PostHeaderIcon Wissen und Nichtwissen – peinlich, oder?

In einer eMail wurde ich darauf angesprochen, dass ich offensichtlich sehr gerne mit Fußnoten arbeite und ich wurde gefragt, wie ich denn dazu komme.

Ja, es stimmt, seit ich damit angefangen habe, arbeite ich gerne mit Fußnoten. Ich lernte sie kennen als Mittel, einen Hintergrund darzustellen, ohne den Fluss der Geschichte zu sehr zu stören. Angefangen hat es eigentlich mit einer Witzidee, als ich in einer Geschichte zum ersten Mal erklären wollte, woher der Name eines Raumschiffes kam. Mir fiel die Fußnoten-Funktion des Textverarbeitungsprogramms auf, mit dem ich arbeitete und ich probierte sie aus. Es sah gut aus, also wollte ich eine Fußnote erstellen. Sie sollte irgendwie witzig sein. Also versah ich den Namen eines Raumschiffes mit einer Fußnote und wollte eigentlich so was schreiben wie “Das war irgendso ein Pharao.” Doch dann packte es mich. Da ich einen großen Brockhaus mein Eigen nenne, schlug ich den Namen nach… und stellte fest, dass ich mich geirrt hatte. Die Person, um die es ging, war ein großer Herrscher gewesen, aber kein Pharao. Nicht mal Ägypter. Nicht mal Afrikaner. Peinlich, peinlich.

Das brachte mich ins Grübeln und auf die Idee, dass es manchmal hilfreich sein kann, einem Leser eine kleine Erläuterung mitzuliefern, die dieser nicht lesen muss. Bei einer Fußnote ist das so, man kann sie schnell überfliegen und ignorieren, falls man die in ihr enthaltene Information schon kennt. Und witzig konnte ich trotzdem sein. Seither gibt es in meinen Geschichten drei Sorten Fußnoten:

1. Echte Fußnoten: Die enthalten echte Informationen.
2. Halb-und-halb-Fußnoten: Diese fangen mit einer echten Information an, enden aber unter Umständen in einem Witz oder einer satirischen Bemerkung.
3. Fiktive Fußnoten: Diese sind von mir erfunden und können wiederum in die Kategorie A und B eingeteilt werden. A – Sie enthalten völligen Blödsinn, der nur dazu dient, den Leser zu erheitern. B – Sie enthalten Angaben über fiktive Personen, Begebenheiten, Orte oder dergleichen, die eventuell später für die Geschichte von Wichtigkeit sind.

Beim Verfassen der Fußnoten achte ich darauf, den nüchternen, sachlichen Stil eines Lexikons beizubehalten. Fußnoten der Kategorie 3A werden dadurch nochmals ein wenig witziger, weil Informationsgehalt und Stil in einem völligen Widerspruch stehen. Leider komme ich an den Großmeister des trockenen Humors dabei nicht heran: Loriot. Aber ich gebe mein Bestes.

Wie sind meine eigenen Erfahrungen mit Fußnoten? Sehr gute, da ich sie als sehr hilfreich erlebt habe, vor allem als Kind und Jugendlicher. In den Comics, die ich gern las, halfen sie mir, wirklich alles zu verstehen. Vermutlich kommt auch daher meine Prägung.

Kommen denn dann in meinem neuen Werk auch Fußnoten vor? Nein, hier versuche ich, meinen Stil zu entwickeln. Es gibt keine Fußnoten mehr, sondern Endnoten am Ende des Textes. Fußnoten haben leider den Nachteil, dass sie den Text sehr beeinflussen, vor allem, wenn sie auf einer Seite im Text ziemlich weit unten gesetzt werden. Die Fußnoten muss dann unter Umständen, weil sie nicht ganz auf die Seite passt, aufgeteilt werden das bringt die Seitenplanung etwas durcheinander.
Und aus welcher Kategorie sind diese Endnoten? Hauptsächlich 1, 2 und 3B…


Der Downloadshop von Brockhaus

PostHeaderIcon "Dieser Tag wird lange in Erinnerung bleiben…"

Sowas blödes. Es ist wirklich ein wichtiger Punkt in meiner Arbeit, und alles was mir als Überschrift in den Sinn kommt, ist ein halbes Zitat, das ausgerechnet der Chef des Todessterns aus STAR WARS Episode IV, Grand Moff Tarkin, sagt. Noch dazu, da er in dem Teil des Zitats, den ich oben nicht niedergeschrieben habe, einem kolossalen Irrtum unterliegt: “…er hat das Ende Kenobis gesehen (stimmt) und sieht gleich das Ende der Rebellion! (stimmt nicht)”

Belassen wir es also beim Halbzitat. Warum wird dieser Tag lange in Erinnerung bleiben, zumindest für mich? Weil ich einen wichtigen Abschnitt der Arbeit an meinem neuen Projekt zu Ende gebracht habe: die Handlung des Buches ist vollständig. In der Form, wie das Manuskript jetzt vorliegt, ist die Geschichte lückenlos und könnte schon veröffentlicht werden. Ich betone “könnte“, denn es stehen noch ein paar Korrekturen und Überarbeitungen an. Aber die Geschichte ist soweit vollständig. Das ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Buch.

Mit einem Zitat habe ich diesen Blogeintrag begonnen, mit einem Zitat beende ich ihn:

“Mehr, wenn Ihr mich wiederseht. Ihr müsst unbedingt lesen, wie’s weitergeht…”

(Und woher stammt das Zitat? Na…?)

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